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An welches Spielende (Sieg über den Endgegner) denkt ihr mit Wehmut oder Stolz zurück?

Alex

Ur Oyle 🦉
Beiträge
10.513
Alter
64
Ort
Finkenwerder Süderdeich, Hamburg
Ein letzter Gegner, ein letzter Sieg.
Entspannt läßt man das Gamepad sinken und ist zugleich stolz, erleichtert aber auch ein bisschen traurig dass das schöne Spiel zu Ende ist.
Es fällt mir schwer da nur ein Game zu nennen.
Neben Super Mario 64 und Ocarina Of Time waren es einige Spiele in den letzten Jahrzehnten.
Shenmue I und II, einige Tom Raider Abenteuer und vor kurzem Indiana Jones und der große Kreis.
Aber ein Endgegner wie Ganon oder Ganondorf ist mir noch in bleibender Erinnerung.
Besonders im Spiel Ocarina Of Time.
Dieser Endkampf war nicht leicht und umso größer die Befriedigung es geschafft zu haben.
Mit etwas Wehmut nahm ich die Cartridge aus meinem N 64.



Jetzt würde mich interessieren an welches Spielende ihr gerne zurückdenkt.
Welcher Endgegner hat euch am meisten beeindruckt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wehmütig?
Das weiß ich so gerade nicht, da fehlen mir die Erinnerungen.
Aber meistens bin ich froh, wenn ich ein Spiel endlich zu Ende gespielt habe.

Stolz?
Auch da bin ich mir unsicher.
Es gab einige Endgegner, die mich unfassbar gefrustet haben.
Zum Beispiel der Endboss von Elden Ring... Das war unmöglich zu schaffen und das hinzufügen von Mitspielern hat bei dem nicht geklappt, weshalb ich teilweise Stunden damit verbracht habe, um einen Mitspieler zu finden, der es dann nicht gepackt hat. Erst nachdem ich mich komplett umgeskillt habe, nur für den Endboss, habe ich ihn geschafft. Das hat mich unfassbar gefrustet, weil das ansonsten so gute Spiel hier im Balancing einfach verkackt hat und auch die Technik versagte.
Stolz war ich danach nicht. Maximal erleichtert, dass der Frust ein Ende hat.

Ähnlich war es mit dem Endboss aus... ich glaube das war The Legend of Zelda: The Wind Waker.
War der Boss schwer? Nein, eigentlich kein Stück.
Man musste ihn glaube ich nur drei Mal treffen, indem man das Schild hochhebt und den Schuss auf ihn zurücklenkt.
Aber bei mir hat es einfach nicht geklappt. Ich meine... getroffen habe ich ihn mehrfach. Später habe ich sogar geschaut, ob ich ihn 100 Mal damit treffen muss. Was aufgrund der hakeligen Steuerung echt nicht leicht war, um ihn mit dem Schild zu treffen.

Und irgendwann habe ich herausgefunden, dass man ihn markieren kann. Dann trifft der Automatisch... also KINDERLEICHT. Ich habe es eben nur in Schwer gemacht. Wäre an sich auch kein Problem gewesen, nur hat er die Treffer nicht gewertet. Was zum FX%&X?

Am Ende war der dann so Kinderleicht.
Aber war ich da stolz oder wehmütig? Ich denke nicht.
Eher verärgert, dass ich mich da so frusten musste.
 
Erst einmal danke fürs Teilen @Oyle .

Dennis hat gesagt:

- Aber war ich da stolz oder wehmütig? Ich denke nicht.
Eher verärgert, dass ich mich da so frusten musste. -


Solche Erlebnisse hatte ich auch bei einigen Spielen/Endgegnern.

Bei Donkey Kong Country: Tropical Freeze zum Beispiel habe ich es auch nach zig Versuchen nicht geschafft den Endgegner zu besiegen.
Am nächsten Tag das gleiche Spiel.
Da ich das Ende des Spiels gerne sehen wollte bat ich Maya es zu versuchen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen hat es dann doch geklappt.
Das hat mich zwar geärgert das ich es nicht allein geschafft habe aber quälen sollte man sich meiner Meinung nach auch nicht.
 
Da fallen mir einige ein an die ich mit einer gewissen Wehmut zurückdenke.

Sarevok und seine Gruppe aus Baldur's Gate 1. Der hatte die Bezeichnung Endgegner wirklich verdient. Ich hab ihn mit beschworenen Kreaturen eingedeckt damit er was zu tun hat und ich in Ruhe seine Kollegen töten konnte. Danach dann die ganze Gruppe auf ihn drauf, halbe Gruppe tot gefühlt dutzende beschworene Viecher aber am Ende war Sarevok tot. Ein herausfordernder Kampf so wie es sein sollte. Irenicus war da eher eine Enttäuschung, aber Amelyssan aus dem Finale Thron des Bhaal war da wieder eine bessere Endgegnerin. Und dieses Ende hat sich dann wirklich wie das Ende einer langen Reise angefühlt. Wenn man mit den virtuellen Weggefährten durch 2 Spiele und 2 Addons geht, trägt das schon sehr dazu bei eine gewisse Wehmut am Ende zu empfinden. Auch wenn ich als Göttin des Mordes natürlich über solchen Dingen stehen sollte.:ROFLMAO:
 
Mir fallen da zwei Erlebnisse aus Sportspielen ein:


1.
Ein direkt verwandelter Freistoß in einer FIFA-Serie.
Da hab´ich die komplette Meisterschaft gespielt, um Meister zu werden, brauchte ich unbedingt einen Sieg.
Es stand lange unentschieden,bis in die Nachspielzeit,da gab es den besagten Freistoß.
Der einzige,den ich in einem FIFA-Spiel jemals direkt verwandelt habe.

2.
Das Finale um den Stanley-Cup in einer NHL-Serie
Da bin ich trotz eher durchwachsenen Runde mit viel Dusel in die Play-Offs gekommen und mit ebenso viel Dusel bis in´s Finale.
Dort habe ich die Spiele gewonnen-3x in der "Overtime", einmal kurz vor Ende der regulären Spielzeit, als der Gegner den Torwart vom Eis nahm mit einem Treffer in´s leere Tor.
Mehr Glück als alles andere.

Stolz auf einen Sieg war ich nicht, ich hab´mich wohl gefreut, das ich das bessere Ende für mich hatte, mehr nicht.
 
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