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Braucht man heutzutage noch einen Windows PC?

Alex

Music was my first love 🎸🥁🎤
Beiträge
9.709
Alter
63
Ort
Finkenwerder Süderdeich, Hamburg
Diese Frage ist für mich jedenfalls nicht leicht zu beantworten.
In meinem Elternhaus gab es keinen Computer und erste Kontakte hatte ich durch einen Commodore 64 meines Kölner Cousins.
Ich selbst interessierte mich als Kind bzw. Jugendlicher ausschließlich für die Spiele.
Es gab aber ein dickes Buch zum C 64 und dort war eine Anleitung zum programmieren.
Das hatte ich mal angetestet um den Sound einer Blechdose die auf den Boden fällt zu "programmieren".
Dauerte ewig. Wahrscheinlich ein Midifile? Zulange her.

Meinen ersten eigenen PC kaufte ich mir erst im Alter von knapp 30 Jahren.
Das Gerät von Packard Bell war sauteuer wurde aber immerhin mit Monitor, Maus Tastatur und Drucker verkauft.
Windows 98 SE lief auf dem Gerät.
Da Windows immer länger für den Start brauchte und trotz defragmentierens der 1 GB Festplatte alles immer träger wurde probierte ich nach dem Kauf einer zweiten Festplatte mit 4 GB ein Linuxsystem zu installieren welches auf einer Heft CD einer Computerzeitschrift war.
Suse Linux bootete mit einer Installationsroutine nachdem ich mit einiger Mühe das Bios vor dem starten von Windows aufrufen konnte.
Der Bootloader hieß Lilo und es klappte eigentlich ganz gut.
Damals war Linux für einen Nichtprogrammierer allerdings nicht ganz einfach.
Ab und an musste man ein Terminal aufrufen und händisch Befehle eingeben.
Also stoppte ich die Linuxversuche vorerst.
Als das erste Ubuntu Linux erschien ging das schon viel leichter und anstatt Dualboot installierte ich Linux und Windows jeweils mit eigenem Bootloader auf zwei Festplatten.

Mein erster Mac war ein gebrauchter iMac mit Power PC Architektur.
Hier kam ich leicht zurecht und fand den Blick über den "Windows" Tellerrand faszinierend.

Da ich einfach zu neugierig bin wie sich die verschiedenen Betriebssysteme entwickeln habe ich wie schon im anderen Thread erwähnt ein Windowsnotebook, ein Macbook und ein altes Notebook mit Linux. Mal Ubuntu, mal Linux Mint.

Eigentlich benötige ich Windows nur noch wegen meiner Affinität für Spiele und besonders die XBOX.
Age of Empires IV ist halt nur im Gamepass für den PC.

Ansonsten nutze ich systemübergreifend u.a. die Programme Firefox, Audacity oder auch LMMS (Linux Multimedia Studio).
Programme die es nur für Mac OS oder Windows gibt haben oft gleichwertige oder fast gleichwertige kostenfreie Alternativen die für den Otto Normalverbraucher völlig ausreichen.
Besonders bei Office Programmen und bei der Fotobearbeitung, dem Videoschnitt und Musikprogrammierung.

Der Marktanteil von Windows bei Heimcomputern ist immer noch sehr groß wenn auch durch Apple (Tablets, MACs) sowie Android (eigentlich auch ein Linux System) und Chrome sich das Kräfteverhältnis verschoben hat.

Ich "brauche" also weiter einen Windows PC.
Wie sieht es bei euch aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dazu von mir ein klares: Ja
Is ´schon wat feines,ein schöner,großer Monitor,da seh´ich wenigstens vernünftig beim Surfen im Netz und brauche kein "Wischi-Waschi" zu betreiben. ;)
Gelegentlich wird auch mal dat eine oder andere Spiel gezockt,wat et nich´auffe Konsole gibt,wie z.B. der Gas Station Simulator
 
Windows hat mich begleitet seit den ersten Anfängen und eigentlich habe ich auch keine große Lust mich umzustellen weil das Betriebssystem für mich eigentlich passt. Probleme mit Windows habe ich eigentlich fast gar nicht, es funktioniert zu 99 Prozent reibungslos.

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Mein erster PC war ein 486er mit Windows 3.11. Die Elf stand wohl für die Anzahl der Disketten.

Vor einigen Jahren plante ich den Umstieg auf Mac. Habe es sein gelassen. Meine Tochter übergab mir eine ihrer I-Macs und ein Mac Book. Nach wenigen Tagen gab ich ihr die Teile zurück, da ich mit diesen Geräten einfach nicht warm wurde.
 
Mein PC ist im Prinzip seit Jahrzehnten mit mein größtes Hobby. Tagsüber oft stundenlang surfen, dazu Musik hören, spielen, Videos, Emulatoren, viele kleine nützliche Tools... und so weiter. Ich kann gar nicht mehr ohne PC! :geek:
 
Geht es jetzt um die Frage ob man einen PC braucht (zählen Notebooks auch zu den PCs?) oder darum ob es Windows sein muss?
Eher ob man unbedingt noch einen Riesen Tower braucht oder ob ein Mini PC, ein Notebook oder ein Tablet reicht.

Für PC Gamer führt natürlich kein Weg an einem Spiele PC oder einem Gaming Notebook vorbei.
Und da gibt es unter Windows immer noch die deutlich größte Spieleauswahl.
Obwohl dank Steam und Android Linux aufgeholt hat und auch auf dem Mac steigt die Auswahl an Spielen.
 
Für "normale" Anwendungen braucht man sicherlich keinen Tower mehr, es sei denn, es fehlt noch eine Sitzmöglichkeit oder Heizung im Raum. Gaming jetzt mal ausgeschlossen. Was es imho schon öfter braucht ist ein großer Monitor, weshalb Laptops und Tablets nicht immer ausreichen.

Bei mir sieht es momentan so aus:
Smartphone (6.5 Zoll) zum fotografieren, chatten, Mails checken. Surfen geht damit eher nicht.
Tablet (10 Zoll) zum gelegentlichen surfen und shoppen zuhause auf dem Sessel.
Laptop (14 Zoll) steht meist nur noch rum. Und wenn ich ihn mal nehme ist der Akku leer.
Mini-PC mit Monitor (27 Zoll) für alles andere - auch zocken.
 
Also im Prinzip ist es egal, ob ich alles außer Spiele spielen jetzt am Windows-Desktop-PC oder am MacBook mache. Die M-Chips von Apple haben so viel Dampf und sind dabei so effizient, dass das ziemlich Spaß macht. Auch die mobilen AMD Chips werden ja immer besser (von Intels "Effizienz" fange ich mal nicht an, alle Intel-Notebooks die ich bisher hatte waren mir unter Last immer viel zu laut). Fast jede Software die ich verwende ist Multiplattform und für die anderen gibt's Alternativen. Wenn man programmiertechnisch nicht gerade auf alte .NET Versionen (vor .NET Core) unterwegs ist, dürfte nicht-Windows ja auch klargehen (wobei ich damit nicht viel am Hut ab, also keine Ahnung), alles was ich mache geht jedenfalls unter macOS wie unter Windows (und auch Linux).
 
Ich würde die Frage anders stellen...
Braucht es einen PC mit einem anderen Betriebssystem?

Für Grafiker und Video-Produzenten kann ich es noch "teilweise" verstehen. Aber auch nur teilweise, weil ich meine Videos am Windows PC bearbeite.

Aber abseits dessen sehe ich kaum einen Grund dafür, weil man nirgends so gut abgedeckt wird was die Soft- und Hardware angeht als beim Windows PC.
Da mögen viele jetzt was anderes sagen, es gibt aber tausend Beispiele, wo Mac und Linux an seine Grenzen kommen.

Als Software Entwickler kommt für mich eh nur Windows in Frage, da ich darauf meine Desktop Anwendungen programmiere. Und dort bei der Programmierung bekomme ich viele Schnittstellen für Hardware eben auch nur für Windows und nicht für Linux und Mac.
 
Ich hab auch schon Linux ausprobiert. Zum Surfen und Musik hören auch völlig ok. Aber viele andere Sachen an die ich gewohnt war, gab's dort einfach nicht. Und benutzerfreundlich ist Linux für Normalos wie mich auch nicht gerade. Also habe ich es irgendwann wieder gelassen.
 
Ich würde die Frage anders stellen...
Braucht es einen PC mit einem anderen Betriebssystem?

Für Grafiker und Video-Produzenten kann ich es noch "teilweise" verstehen. Aber auch nur teilweise, weil ich meine Videos am Windows PC bearbeite.

Aber abseits dessen sehe ich kaum einen Grund dafür, weil man nirgends so gut abgedeckt wird was die Soft- und Hardware angeht als beim Windows PC.
Da mögen viele jetzt was anderes sagen, es gibt aber tausend Beispiele, wo Mac und Linux an seine Grenzen kommen.

Als Software Entwickler kommt für mich eh nur Windows in Frage, da ich darauf meine Desktop Anwendungen programmiere. Und dort bei der Programmierung bekomme ich viele Schnittstellen für Hardware eben auch nur für Windows und nicht für Linux und Mac.
Gerade bei der Softwareentwicklung funktioniert das meiste ja unabhängig von der Plattform. Windows-spezifisch wäre da beispielsweise das .NET Framework, aber neuere Versionen (die nur noch .NET bzw. früher .NET Core genannt werden) sind grundsätzlich sowohl für Windows, als auch für macOS und Linux verfügbar. Wenn ich für iOS (iPhone, iPad und Co.) entwickeln möchte führt wiederum kein Weg an macOS vorbei. Wer viel Richtung Container, Microservices o.Ä. entwickelt, wird sich vielleicht bei Linux am wohlsten fühlen, weil das eben de facto die Zielplattform ist und bspw. Docker unter Windows und macOS in einer VM läuft, während es unter Linux logischerweise nativ laufen kann - von anderen Container-Systemen wie podman mal ganz zu schweigen.

Also Beispiele, wo Betriebssystem X gegenüber Betriebssystem Y an seine Grenzen stößt gibt es denke ich in beliebige Richtungen und das hängt stark vom Anwendungsfall ab.

Im Audiobereich läuft jede relevante DAW (und sämtliche VST Plugins) auch unter macOS, umgekehrt läuft Logic Pro X nicht unter Windows. Jeder nennenswerte Hersteller von Audioequipment sorgt auch für Kompatibilität mit sowohl Windows als auch macOS.

Vor allem beim unterwegs/mobil Videos schneiden ist ein aktuelles MacBook Pro mit Final Cut ungeschlagen würde ich meinen. Ich selbst habe den Anwendungsfall zwar nicht, aber gerade viele Content Creator verwenden das wohl so. Gibt eben einfach keine andere Hardware, die auch nur annähernd so gut mit ProRes umgehen kann und dabei so effizienz ist, dass du im Akkubetrieb eine realistisch lange Sitzung Videoschnitt machen kannst, und das auch ohne, dass dir die Lüfter um die Ohren fliegen. Das macht dir eben kein Dell, Lenovo oder was auch immer (zumindest nicht annähernd so gut).

Weiteres Beispiel: Node.js läuft auf meinem MacBook Pro mit M1 Max merklich schneller/responsiver, als auf meinem Desktop (!) mit AMD Ryzen 5900X.

Wenn du am sinnvollsten was Zocken willst, führt wohl kein Weg an einem Windows-Gerät vorbei (trotz Proton und Co.).

Mein MacBook Pro würde ich aktuell gegen nichts anderes eintauschen wollen. Klar kann ich ein Windows-Notebook mit noch mehr Leistung kaufen, die sind dann aber in der Regel schwerer, haben unterirdische Akkulaufzeit und wenn die nicht gerade wirklich schwere Brocken sind, können die ihren Boost-Takt auch nicht halten. Kommt natürlich immer auf das Szenario an, aber wenn man jetzt mal einen Cinebench nimmt, so ist der M1 Pro oder M1 Max ungefähr gleichauf mit einem 11900H, dabei aber um Längen effizienter, was sich immens auf die Akkulaufzeit und den Geräuschpegel auswirkt. Und wenn ich einwas hasse, dann sind es solche Störgeräusche, da laufe ich Amok. Anderen ist das vielleicht egal (oder die machen andere Sachen mit ihrem Gerät), sodass das dann keine Rolle spielen muss.

Aber das ist nur aktuell so. 2018/19 habe ich bspw. mein 2017 gekauftes MacBook Pro aus 2016 wieder verkauft und ein ThinkPad gekauft, weil das MacBook (für mich) einfach sch* war.

Ich bin ganz froh, dass ich mich mit allen gängigen Betriebssystemen beschäftige und somit mit allen ausreichend auskenne, um sie eben verwenden zu können, wenn mein Use Case am besten darauf passt. Ich finde Aussagen (einiger meiner Kollegen bspw.) wie "ich benutze nur Apple, alles andere ist Mist" oder umgekehrt "wie kann man nur Apple benutzen" immer etwas schade und so gegen eine Wand gedacht. Ich finde gerade wenn man selbst viel mit Technologie zu tun hat lohnt sich ein Blick über den Tellerrand (egal ob das jetzt ein Windows-, macOS-, Linux-, Android- oder iOS-Teller ist, auf dem man sich zu dem Zeitpunkt befindet). Hilft oft auch dabei, neue Perspektiven auf gewisse Themen zu bekommen.

Ich bin auch beispielsweise bei meinem 4. iPhone in Folge, aber als ich letztes Jahr auf das iPhone 13 Pro umgestiegen bin, hatte ich auch ein Google Pixel 6 Pro zum Testen da. Die Entscheidung, welches der beiden Smartphones ich letztendlich behalte, war alles andere als eindeutig. Wenn ich irgendwann auf ein neues Smartphone wechsle, werde ich auch wieder alle Optionen in Betracht ziehen (vielleicht bestelle ich nicht jedes mal mehrere Smartphones, nur um alle bis auf eins zurückzusenden, aber informieren kann man sich ja auch so).

Ich sehe mich also als Multiplattform-Nutzer. Wie viel % welche Plattform, variiert von Jahr zu Jahr. Programmieren mache ich privat momentan wahrscheinlich zu 70% am Mac und 30% unter Windows, das Forum hier benutze ich neben dem iPhone hauptsächlich am PC, auch ganz einfach weil ich davor, währenddessen oder danach gerne was mit Kumpels zocke, da muss ich dann nicht extra das Gerät wechseln. Reddit-Doomscrolling betreibe ich zu 95% am iPhone, weil der iOS-exklusive Apollo-Client wie ich finde mit Abstand der beste ist. Und so gibt es etliche Beispiele.

Ich will eigentlich auf keines der Betriebssysteme verzichten müssen und alle hier gelisteten haben in jedem Fall ihre Daseinsberechtigung.
 
Ich überlege mir immer mal wieder einen klassischen PC anzuschaffen, wegen Gaming.
Für den normalen Gebrauch habe ich Laptops und Tablets. Vielleicht, kaufe ich noch einen großen Monitor der über Laptop läuft. Ich habe mich für Windows entschieden, weil es mit allem kompatibel ist. Ubuntu, habe ich mal ausprobiert und abgebrochen. Mich reizt aber ein neuer Versuch.
Es funktioniert übrigens auch ein Amazon Fire Stick auf einem TV Gerät. Da ist ein Browser integriert und mit ein wenig Zeit und lust, lässt sich auch darüber surfen.
 
Zum Surfen kannst Du mit manchen Smartphones/Tablets/TVs auch Miracast/GoogleCast machen, d.h. das Bild des Mobilgerätes auf den TV spiegeln.
Aber das ist ein anderes Thema.

Was Betriebssysteme angeht, so nähern die sich imho immer mehr an und kupfern voneinander ab.
Und zu einem Umstieg zitiere ich mal wieder meinen Kollegen: Das ist dann nur anders sch***e.

Wenn Dich also keine Software auf ein anderes OS zwingt, würde ich die Finger davon lassen.
Außer Du bastelst gerne herum wegen des Bastelns willen.
 
Mich würde ein Gaming PC reizen. Ein bezahlbarer Gaming PC. Muss nicht toll aussehen, oder sich toll anhören, muss nur funktionieren.Da könnte ich noch schwach werden
 
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