Nee
@Oyle ,das mit PS-Plus ist eben nicht das Selbe,zu 99% standen diese Spiele erst zum Verkauf,das war oder ist im Gamepass doch anderst und SONY war auch der Erste der dieses ABO-Model einführte ,ich weiß das denn ich bin schon alt
Sony hat später mit PlayStation Plus versucht in Richtung des Game Pass zu gehen, um eine Alternative dazu zu liefern.
Zu Anfang waren PlayStation Plus und XBox Gold (damals noch) noch Abos, um in erster Linie die Online-Komponenten zu finanzieren, wie eben das online spielen auf den Konsolen. Aber es mussten mehr Anreize geschafft werden, weshalb es dort noch weitere Goodies in Form von exklusiven Demos, Rabatte, Cloud-Speicher und eben einige wenige kostenlose Spiele gab. Bei PlayStation Plus waren die Spiele für einen gewissen Zeitraum verfügbar, bei Xbox Gold gehörten einem die Lizenzen bei aktivem Xbox Gold, wenn man sie sich in dem Zeitraum angeklickt hat.
Sowohl das damalige PlayStation Plus als auch Xbox Gold sind kein Vergleich zum Game Pass oder dem heutigen PS Plus. Damals gab es nur wenige Spiele und oft nur kurze Zeit.
Da ist das heutige PlayStation Plus und der Game Pass schon viel eher zu vergleichen. Eben wie ein Netflix für Spiele.
Das Sony weniger First Day Titel im Sortiment hat stimmt. Und das der Game Pass für Microsoft vermutlich nicht rentabel ist, könnte vielleicht stimmen. Ist aber tatsächlich schwierig zu sagen, weil es einen langen Rattenschanz hat. Aber das es nicht rentabel für die Entwickler ist, stimmt grundsätzlich nicht. Laut
diesem Artikel ist es rentabel. Aber am Ende ist es wie bei jedem anderen Wettbewerb auch. Ob etwas rentabel ist, hängt von der Person (oder in dem Falle Entwickler) ab, die man fragt.
In meinem Beispiel ging es aber um Oddworld Soulstorm, dessen
Entwickler Oddworld Inhabitants diese Entscheidung der Day One Veröffentlichung im PlayStation Plus bedauert, da das Spiel eine größere Reichweite erhalten hat als man spekuliert hatte. Der Entwickler ist davon ausgegangen nur 50.000 Exemplare von dem Spiel zu verkaufen. Dadurch entstand ein großes Risiko. Und um das Projekt & Spiel am Leben zu halten und entsprechend finanzieren zu können, hat Sony dafür bezahlt. Der Entwickler hatte nun kein Risiko mehr und konnte es Gewinnbringend fertig entwickeln. Nur mit dem potentiellen Nachteil, bei einem Erfolg auf der Sony Konsole weniger zu verdienen. Aus den 50.000 angesetzten Exemplaren wurden am Ende über 4 Millionen Downloads und man sah den enormen Gewinn davon fliegen. Verständlich!
Hätte der Entwickler so viele Verkäufe erzielt, gäbe es diesen Dienst nicht? Ganz sicher nicht!
Aber hätte man viel mehr als 50.000 Verkäufe erzielt und mehr Gewinn gemacht? Da bin ich von überzeugt. Auch wenn ich das Game unter den Erwartungen fand, so hat Oddworld eine große Fan-Base, die sich auf einen neuen Teil gefreut haben und entsprechend wären es definitiv mehr als 50.000, mehr als die angepeilten 100.000 und ich schätze auch mehr als 500.000 geworden.
Wir kennen zwar den Betrag nicht, den sie von Sony erhalten haben. Aber ich vermute diese deckt nicht die Verkäufe von 500.000 Exemplaren. Daher ist ihnen definitiv viel Geld flöten gegangen.
Aber haben Sie verloren? Ich denke nicht, denn dadurch sind sie einem Risiko aus dem Weg gegangen.
Ein Risiko was vielleicht zur Einstellung des Projekts oder im Nachgang des Studios hätte führen können.
War die Entscheidung also falsch? Ich würde sagen: Nein. Aber war die Entscheidung richtig? Vermutlich auch nein, weil hier hätte man richtig gepokert... vorausgesetzt man hätte es zu Ende entwickeln können.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich bin ein Freund von den beiden Diensten Game Pass und PlayStation Plus.
Mir gefällt es, wie viele Möglichkeiten ich dadurch gewonnen habe. Wie viele Spiele und Entwickler ich nun mehr kenne als es davor der Fall war.
Aber ich glaube wir Beide sind uns da einig, dass ein Day One bei den großen Highlight Titeln nicht notwendig ist.
Denn diese Spiele würde man vermutlich eh kaufen. Aber für Indie bis AA Titel - die dann teilweise Day One kommen - ist es eine großartige Chance.
Eine Chance das Projekt zu finanzieren.
Eine Chance gesehen und entdeckt zu werden.
Eine Chance als Sprungbrett für den Erfolg.
Sollte ich es irgendwann doch noch schaffen die Entwicklung meines eigenen Videospiels voran zu treiben, dann würde ich mich vermutlich über so eine Chance und eine Risikofreie Entwicklung sehr freuen.
Aber nach heutigem Stand wissen wir nur folgendes...
- Die Gaming Branche ist seit drei bis vier Jahren in einem großen Fall.
- Viele gute Studios leiden unter den (Fehl-)Entscheidungen der Großen.
- Microsoft und Sony kann man nicht mehr vertrauen und die machen eine Fehlentscheidung nach der anderen.
- Viele Studios werden geschlossen, Projekte eingestellt, Visionen zerstört und Leute verlieren ihre Jobs.
Es wird Zeit für
Das Zeitalter der Indie-Entwickler.
Wir brauchen mehr Entwickler & Publisher wie Sandfall Interactive (Clair Obsucr: Expedition 33, Dogubomb (Blue Prince), ConcernedApe (Stardew Valley) - die sich aus dem Nichts erheben und endlich wieder Spiele mit echten Visionen schaffen.
Das mag ja sein das du viele Spiele dadurch gespielt hast,habe ich ja auch,der Kern ist aber das dadurch nicht so verdient wird sonst hatte XBOX schon tiefschwarze Zahlen geschrieben und bräuchte nicht solche Maßnahmen zu treffen,dann wäre doch alles paletti
Das ist leider nicht so einfach, denn aktuell findet
ein großes Sterben der Entwickler-Studios statt, die großen Konzernen untergeordnet sind.
Seit 2023 verlieren unzählige Entwickler und Mitarbeiter der Gaming-Branche ihren Job und viele Entwickler-Studios werden abgestoßen & geschlossen und viele Projekte & Spiele werden eingestellt.
Bereits 2024 habe ich in dem Thread
Entlassungen und Studio-Schließungen in der Gaming Branche darüber berichtet. Und das hatte nichts mit dem Game Pass zu tun. Daher ist nicht Microsoft alleine daran Schuld und auch nicht der Game Pass, sondern...
Es sind die große Konzerne, Aktien-Gesellschaften und die großen Bonzen schuld, die sich verspekulieren und mit den Visionen, Gehälter und Leben der Mitarbeiter jonglieren...
Auch
Sony / PlayStation hat sich in den letzten Jahren nicht mit Ruhm bekleckert.
Die haben in den letzten Jahren Bluepoint Games (Demon's Souls Remake, Shadow of the Colossus Remake), Dark Outlaw Games, Deviation Games, Neon Koi, Firewalk Studios, London Studios, PixelOpus und andere geschlossen. Außerdem wurden viele Games und Projekte eingestellt. Unter anderem ein God of War Live-Service Game, ein Live-Service Game von Bend Studio (Days Gone), Concord, Payback (von Bungie), The Last Of Us Online und weitere Live Service Games von Twisted Metal, Spider-Man oder den London Studios (die geschlossen wurden).
Das Ganze fing mit der Embracer Group an. Diese hat die gesamte Gaming Branche ins Wanken gebracht, weil ein nicht offiziell bekannter Investment-Deal mit Saudi Arabien / Savvy Games Group geplatzt ist. Und damals dachte ich noch, die Embracer Group wäre der Einzige Konzern im Gaming Bereich mit den richtigen Werten und Visionen, denn sie haben alte und finanziell unsichere aber beliebte Marken aufgekauft, um diese wiederzubeleben und das ohne Aussicht auf finanziellen Erfolg. Außerdem wollte man ein Games Archive schaffen, eine Art Museum in dem alle
physischen Videospiele der Welt archiviert werden, um damit das Erbe, die Geschichte und Kultur der Videospiele zu bewahren. Das hat mir imponiert...
Bis sich dann gezeigt hat, dass jeder Aktien-Konzern, ganz gleich welche Werte er vorgibt, der Tod jeglicher Kreativität und Visionen ist und das dies auf Kosten der Menschen geschieht, die am Ende nur eine Zahl sind. Bei der Emracer Group sind unter anderem die Studios Voliton (Saints Row, Red Faction), Free Radical Design (TimeSplitters), Campfire Cabal, Pieces Interactive (Alone in the Dark) und mein geliebtes Piranha Bytes (Gothic, Risen, Elex) geschlossen worden. Außerdem waren folgende Studios von teils Massenentlassungen betroffen: 3D Realms, Eidos Montreal, Slipgate Ironworks, Fishlabs, Lost Boys Interactive und andere. Lediglich Gearbox Software (Borderlands) und Saber Interactive (Space Marine 2) konnten durch einen Verkauf gerettet werden. Und das muss man sich Mal vor Augen halten... ein Borderlands btw. dessen Studio wurde abgestoßen...
Von den eingestellten Spielen und Projekte wie Deus Ex, TimeSplitters und anderen gar nicht zu sprechen.
Also wenn es hier einen Schuldigen geben dürfte, dann wäre die Embracer Group der initial-Schuldige. Aber eben auch sämtliche (Aktien-)Konzerne. Auch Ubisoft, EA, Take-Two und c.o. haben sich nicht mit Ruhm (aber mit Schuld) bekleckert. Und vor allem
Corona aus Auslöser, in dessen Zeit alle eingekauft, eingestellt und gepusht haben, um nach dem Ansturm der Spieler wieder alles abzustoßen.
Aber die Kriese nach Corona sollte schon lange vorbei sein, denn die Entlassungs- und Schließungswelle - dessen Rekord in 2023 begann - wird seitdem unaufhaltsam fortgeführt und schlimmer.
Naja vielleicht schnappt sich ja SONY eins von diesen Studios ...für die Entwickler würde es mich freuen !!
Ich würde mir auch Wünschen, dass diese Studios irgendwo ein neues Zuhause finden oder sich selbst weiter verwalten können und dürfen, ohne abgestoßen zu werden. Aber da alle großen ihre Studios abstoßen, sehe ich da wenig Hoffnung.

Doch Sony wäre bei aller Liebe nicht die Wahl oder der Hoffnungsträger, da sie selbst gewaltig viel abgestoßen haben und anscheinend auch noch dabei sind. Die letzten Monate hat Sony leider keine gute Figur gemacht. Weder auf Ethischer Ebene, noch was die alten Stärken guter Single Player Spiele angeht. Und daher glaube ich nicht, dass Sony hier das Zuhause für eines der Studios wäre. Auch wenn ich es den Studios (und auch Sony) wünschen würde, sofern man die Mitarbeiter, das Studio und die Visionen entsprechend wertschätzt.
So schwer es mir fällt... aber der einzige Vorzeige-Konzern scheint da Nintendo zu sein.
Die liefern in meinen Augen zwar kaum noch ab und können nicht die Leistung erbringen, die ich mir wünsche. Aber die stoßen nicht durchgehen irgendwelche Spiele ab oder hauen neue Projekte raus, nur um diese später wieder zu canceln.
Bei allem was aktuell schief läuft, scheint Nintendo der einzige stabile Publisher zu sein.
Nachtrag:
Naja Micha,BluePoint hat es nicht geschafft ein eigenes Spiel im GaaS zu produzieren ,ja ist halt nicht ihre Stärke, BP hatte da ja Spiele eingereicht die sie gerne ein Remake verpasst hätten aber das wollte SONY nicht
Wie kommst du denn darauf?
Sony hat dessen God of War Live-Service Titel eingestellt. Und zwar zusammen mit unzähligen anderen Titeln. Und das war das Resultat der größten Fehlentscheidung von Sony in den letzten Jahren und der Grund, warum Sony aktuell kaum gute und gefragte Single Player Spiele, Blockbuster oder Live-Service Games veröffentlicht. Bluepoint ist der leidtragende für diese gravierende Fehlentscheidung von Sony, die nach dem großen Live-Service Boom auf einmal alles auf eine Karte setzen wollten... und zwar auf Live-Service. Und damit ist Sony ganz groß auf die Fresse gefallen.
Auslöffeln müssen das die ganzen geschlossenen Studios und entlassenen Mitarbeiter.
Bluepoint hat immer abgeliefert und war für großartige Qualität bekannt. Sony hat ihnen eine Chance auf einen eigenen Titel gegeben und genommen, bevor Sie sich beweisen konnten.
Wie kommt du bitte darauf, dass Bluepoint "es nicht geschafft hat"?
Aber zurück zu XBOX unfassbaren Zickzackkurs ...alles ist eine XBOX ....alles kommt in den Gamepass.....jetzt wieder Exklusive ....XBOX -Hardware soll gestärkt werden aber alles kommt auf PC
Was da aktuell passiert, versteht keiner.
Ich hatte einen funken Hoffnung nach den ersten Änderungen von Asha Sharma. Aber dann sind die aktuellen Gerüchte kommen - die sich wohlgemerkt nicht bestätigt haben - und damit war die Hoffnung futsch. Sollten diese sich bewahrheiten... ich glaube dann passt dein Zickzackkurs ganz gut als Bezeichnung dafür.
