Mein Spielejahr 2025 war auch ziemlich unspektakulär. So habe ich mir kein einziges neues Spiel gekauft und verharre weiterhin irgendwie in meiner Retro-Blase. Auf Steam habe ich wieder vorwiegend Pinball FX bzw. FX und ein paar Indies gespielt. Also im Prinzip das, was ich auch schon im Vorjahr auch schon gezockt habe. Triple- AAA-Games und Open World reizen mich so gut wie überhaupt nicht mehr. Meine PS5 staubt entsprechend auch weiterhin ein und ich zocke eigentlich nur am PC. Trotzdem gab es ein paar interessante Releases, die ich mir auf die Wunschliste gepackt habe. Aber es ist für mich kein einziger Must-Have-Titel darunter. Spielerische Highlights für das Jahr 2025 kann ich insofern leider keine benennen. War aber auch nicht wichtig, da meine Playlist ohnehin voll bis unter die Decke ist.
Deswegen besitze ich auch weiterhin keine Switch 2, weil ich dafür einfach keine Verwendung habe und mir der Preis, nur um diverse Aufgüsse darauf spielen zu können, einfach zu hoch ist. Ich bin aber durchaus gespannt, was da im neuen Jahr alles so rauskommt. Die letzten Releases haben mich persönlich aber leider wenig bis gar nicht interessiert.
Apropos neue Hardware: Abgesehen von den teils absurden Preisen, gibt es da derzeit auch nicht viel, was mich wirklich zum Kauf reizt. Wenngleich, die Steam-Machine würde ich nach dem Release schon gerne mal austesten!
Leider wird sie aber wohl weniger leistungsfähig sein, als mein mittlerweile vier Jahre alter PC, dessen Kauf sich im Nachinein mehr als gelohnt hat und bei dem ich hoffe, dass er die kommenden 2-3 Jahre noch durchhält, solange, bis sich die grotesken RAM-Preise (hoffentlich) wieder erholt haben und auch Grafikkarten hoffentlich bezahlbar sind. Die Preisentwicklung bei Hardware ist so gesehen das absolute Lowlight das Jahres 2025 und angesichts der weiterhin grassierenden Inflation, bin ich sehr unsicher wohin sich der Markt verändern wird.
Während das Jahr 2025 für viele Fragen und Unsicherheiten gesorgt hat, wozu ich auch die vielen Entlassungen in der Branche zähle, die nur logisch sind, einfach weil sich der Markt in eine völlig falsche RIchtung entwickelt hat, hoffe ich ein Stück weit darauf, dass bei den Unternehmen ein Umdenken stattfindet, bleibe dabei allerdings skeptisch. Insbesondere MS ist bei mir mittlerweile komplett unten durch. Mag sein, dass die mit dem Thema KI künftig viel mehr Kohle machen als mit Spielen, aber der Image-Schaden im Games-Bereich dürfte massiv ausfallen und auch Windows 11 dürfte beträchtlichen Schaden nehmen. Selber bin ich ja vor ca. 2 Monaten auf Linux gewechselt, was auch mein persönliches Highlight des Jahres ist. Seit längerem geplant und dann spontan durchgezogen, war das wohl meine beste Entscheidung seit langem! Ich bin wirklich absolut glücklich mit meinem Cachy OS. Allein das Gefühl unabhängig vom MS zu sein, ist imho absolut Gold wert.
Wenn ich mir also nun überlege, was ich mir für das kommende Spieljahr wünsche, dann fällt mir aktuell nicht viel ein. Eigentlich habe ich alles was ich brauche. Auch Hardware-mäßig. Ich freue mich allerdings durchaus immer wieder über coole Remakes von alten Klassikern. Wirklich neues kommt im Prinzip sowieso nicht mehr raus und es findet eigentlich nur noch permanentes Recycling statt. Wenn ich ehrlich bin, dann wünsche ich mir eher, dass die ein- oder andere Spielefirma endgültig den Bach runtergeht, so wie Ubisoft bspw. oder das schon zitierte Microsoft, für das ich offen gestanden nur noch Verachtung übrig habe. Wie oft man von diesen Unternehmen als Gamer belogen und abgezogen wird, das geht imho wirklich auf keine Kuhhaut mehr.
Es gibt aber Gott sei Dank auch immer noch Valve! Ohne Valve bzw. Steam, wäre ich aufgeschmissen. Die Möglichkeit Steam unter Linux nutzen zu können war ja mein Hauptgrund auf Linux zu wechseln. Valve wird zwar mit Sicherheit nicht ewig dieses Vorzeige-Unternehmen für uns Gamer bleiben, aber auf absehbare Zeit bin ich da recht optimistisch. Bis dahin werde ich auch weiterhin meine Games für kleines Geld im Steam-Sale kaufen und den "ich-will-80-Euro-für-mein-Spiel" Publishern den Mittelfinger zeigen!
