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Gaming PC mit Steam OS?

AlterZockherr

liebt Arcade und Retrogames
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58
Ich bin gerade am überlegen, ob ich mir versuchsweise (zumindest auf meinem Zweit-PC) mal Steam OS installieren soll. :unsure:
Hier hat nicht zufällig jemand Erfahrung damit? Ich find's schon toll, wie rund das auf dem Steam Deck läuft! :geek:
 
@Sleeping_bird kann da bestimmt helfen.

Interessant für einen Zweit PC könnte auch Batocera Linux sein welches speziell für Emulatoren von Spielen gedacht ist.
Nur zur Information.
Ich habe Batocera auf einer Micro SD Karte für mein Steam Deck.
Aber auch auf einem PC lässt es sich installieren.
Es läuft sogar auf einem USB Stick ohne Änderungen am Betriebssystem des PCs vornehmen zu müssen.
Auch Steam soll sich unter Batocera installieren lassen.


 
Zuletzt bearbeitet:
Achso, hier wollte ich ja noch was zu schreiben, ganz vergessen.

SteamOS ist seit Version 3.x erstmal nur für das Steam Deck ausgelegt. Es gibt ein Projekt - HoloISO - welches Snapshots vom SteamOS Build in ein ISO-Image verpackt und einen Installer bereitstellt, um das ganze auf ¨beliebigen" Computern zu installieren. Das ist quasi einfach Valves Distribution, ohne wesentliche Änderungen.

Das heißt demnach aber auch, dass die Hardware am besten funktioniert, die dem Steam Deck am ähnlichsten ist. Das aktuelle SteamOS (3.5.7) setzt auf Linux-Kernel 6.1, dementsprechend sieht auch die Hardwareunterstützung aus. Heißt: Intel Arc wird schon irgendwie unterstützt und Radeon 7000 ebenfalls, der Kernel ist für beide GPU-Reihen aber eher eine frühe Version. CPUs sollten an sich alle (x86_64) unterstützt werden, anscheinend kann es aber vereinzelt Probleme mit Ryzen 7000 geben. Firmware/Treiber für Netzwerkadapter ist entsprechend das enthalten, was eben in Linux 6.1 enthalten ist.

Klar kann man manuell auch den Kernel hochziehen, im Endeffekt basiert SteamOS auf Arch Linux und das kann man sich - wenn man steamos-readonly deaktiviert - quasi alles zurechtbiegen. Solche Änderungen gehen dann bei Updates von SteamOS aber häufig auch wieder kaputt.

Im Endeffekt würde ich HoloISO bzw. allgemein SteamOS auf einem "normalen" Rechner nicht empfehlen, zumindest Stand jetzt. Falls/wenn Valve wieder eine allgemeinere Version von SteamOS pflegt, sieht das natürlich anders aus. Jetzt hätte man aber eher Kompatibilitätsprobleme, und die Vorteile, die SteamOS eigentlich bringt, nämlich Automatismen ähnlich denen einer Konsole (automatische Firmware (BIOS) Updates) oder auch die speziellen Konfigurationsmöglichkeiten (bzgl. TDP/Akkulaufzeit direkt in der SteamOS Oberfläche) hat man auf Dritthardware natürlich nicht bzw. nur sehr eingeschränkt.

SteamOS ist ähnlich macOS oder auch das Xbox OS genau auf die Hardware zugeschnitten (und "beschnitten"). Genau das "alles funktioniert einfach out-of-the-box" geht bei Verwendung mit anderer Hardware (mal mehr, mal weniger) verloren.
 
Ich habe mich aktuell dem Projekt "Steam-Machine" gewidmet und seit Freitag diverse Linux-Distributionen ausprobiert. Hier meine bisherigen Erfahrungen:

Angefangen habe ich mit Nobara OS, welches im Web sehr empfohlen wurde, u.a. weil es sich auch gut für Gaming mit Nvidia-Karten eignen würde. Dummerweise spürte ich davon wenig. Schon die Installation war hakelig. Gut, ich bin ein Noob mit wenig bis gar keiner Ahnung. Aber es lief einfach von Anfang an komplett unrund bei mir. Hab dann eine zeitlang rumprobiert, aber out of the Box lief da so ziemlich gar nichts bei mir. Gaming über Steam konnte man komplett vergessen. Hab es dann Freitag Abend sehr enttäuscht wieder runtergeschmissen, weil ich damit einfach komplett überfordert war. In Noten ausgedrückt war das für mich als Noob eine glatte 5.

Danach habe ich Pop! OS probiert und das hat mir dann nach der Installation ein wenig Hoffnung gemacht. Lief zunächst mal sehr ordentlich und die Oberfläche schien mir auch recht aufgeräumt. Für normales Surfen, EMails, Musikhören usw., ziemlich gut. Bluetooth lief hier leider auch nicht. Blöderweise hat es beim erstem Test ein Spiel über Steam zu spielen, dann leider versagt. Kam immer eine Fehlermeldung. Da ich keinen Bock hatte jetzt ewig nach dem Fehler zu suchen bzw. auch gar nicht wusste, wo ich hätte suchen sollen, habe ich es dann auch wieder gelöscht. Als Note würde ich hier eine 3- geben, wenngleich das Steam-Problem für mich halt schon ein No-go war.

Dann bin ich mit vorsichtigen Hoffnungen weiter zu Bazzite, das ja auch überall für seine Gaming-Fähigkeiten samt Nvidia Unterstützung gelobt wird. Dummerweise ließ es sich bei mir gar nicht erst installieren. Schien irgendwie Probleme mit meinem Laufwerk zu haben. Also dann gleich wieder gelöscht und sehr enttäuscht. Note war hier insofern "nicht feststellbar".

Ein letztes Linux wollte ich dann noch ausprobieren und nach weiterer kurzer Recherche stieß ich dann noch auf Cachy OS, welches demnach ebenso auch für "gute Gaming Tauglichkeit samt Nvidia-Einbindung" stehen soll. Das war dann für mich sozusagen die letzte Hoffnung auf ein Linux-Betriebssystem, welches mein WIndows 11 ablösen könnte/sollte.. Ein weiteres würde ich dann nicht mehr ausprobieren wollen und dann halt reumütig zu Windows 11 zurückkehren.

Die Installation lief dann aber schonmal problemlos. Optisch schien es mir auch sehr aufgeräumt und ich habe mich relativ schnell zurechtgefunden bzw. alles für mich Notwendige installieren und einstellen können. Vor allem das mitgelieferte und einfach zu installierende Gaming-Paket inkl. Steam hat micht erstaunt, zumal es dann anschließend tatsächlich auch problemlos funktioniert hat! Bluetooth läuft auch, wenngleich mit einem alten Dongle. Alle meine Distris hatten scheinbar Probleme mit meinem zuletzt gekauften Stick.

Gibt sogar eine native und eine angepasste Steam-Version, und wie gesagt, es läuft! Bin jetzt noch dabei weitere Spiele auszuprobieren, aber meine bisherigen Versuche verliefen völlig problemlos. Keine Abstürze, keine Performance-Probleme, nichts. Auch die Bedienung insgesamt hat mich bis dato absolut überzeugt. Fühlt sich aktuell besser an als unter Windows 11 und ich werde von Microsoft nicht mehr belästigt. Cachy OS würde ich aktuell mit gut bis sehr gut bewerten und sollte sich in den kommenden 1-2 Tagen nichts wesentliches mehr verändern, dann ist Cachy-OS mein neues PC-Betriebssystem und löst WIndows 11 ab. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
@AlterZockherr .
Cachy Os basiert wohl auf Arch Linux und soll sehr bedienerfreundlich sein wie ich gehört habe.
Standardmäßig dient KDE Plasma als Desktop Umgebung.
Wahrscheinlich wurde das bei Dir automatisch installiert.

Am wichtigsten für Dich ist wohl das Gaming und Steam im speziellen out of the box funktionieren.
Und nach Amerika respektive Seattle wird nichts mehr gefunkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nobara ist von "GloriousEggroll", der unter anderem auch eigene Versionen von Proton veröffentlicht, die unter anderem Fixes für mit Valve's Proton problematischen Spiele bereitstellen. Basiert auf Fedora.
Eine Distribution von System76 basierend auf Ubuntu LTS, die mit System76's eigenem "Cosmic Desktop" kommt, der in der aktuellen Version noch auf GNOME basiert, sich mittlerweile aber in einer kompletten Eigenentwicklung in der Beta-Phase befindet. Kommt auf System76 eigenen Rechnern/Workstations vorinstalliert und hat alleine deswegen schon Nvidia-Unterstützung. Aufgrund der Basis auf Ubuntu LTS und dementsprechende teilweise etwas ältere Kernel, wird neue Hardware nicht immer sofort unterstützt.
Blöderweise hat es beim erstem Test ein Spiel über Steam zu spielen, dann leider versagt. Kam immer eine Fehlermeldung. Da ich keinen Bock hatte jetzt ewig nach dem Fehler zu suchen bzw. auch gar nicht wusste, wo ich hätte suchen sollen, habe ich es dann auch wieder gelöscht.
Da wäre interessant zu wissen gewesen, was da für eine Fehlermeldung kam.
Dann bin ich mit vorsichtigen Hoffnungen weiter zu Bazzite, das ja auch überall für seine Gaming-Fähigkeiten samt Nvidia Unterstützung gelobt wird. Dummerweise ließ es sich bei mir gar nicht erst installieren. Schien irgendwie Probleme mit meinem Laufwerk zu haben. Also dann gleich wieder gelöscht und sehr enttäuscht. Note war hier insofern "nicht feststellbar".
Bazzite basiert auf ublue, was wiederum auf Fedora Silverblue basiert, was eine atomare Linux-Distribution ist, d.h. das System ist "immutable" und auf jedem Rechner (in der gleichen Version) genau gleich - natürlich bis auf die Benutzerkonfiguration und -inhalte (wozu auch bspw. Flatpaks gehören können). Würde ich im wesentlichen für Geräte empfehlen, die mit der Steam Vollbild-Oberfläche betrieben werden sollen und auf denen Steam OS selbst nicht funktioniert.
Basiert auf Arch und stellt vor allem viele Arch-Pakete über eigene Repositories für neuere Prozessoren optimiert bereit. Das resultiert theoretisch in kleinen Performanceverbesserungen (auf Kosten von Kompatibilität mit älteren CPUs), praktisch nimmt sich das in den meisten Fällen nicht viel.
Alle meine Distris hatten scheinbar Probleme mit meinem zuletzt gekauften Stick.
Hardwarekompatiblität kommt zu 98% vom Kernel, d.h. das dürfte zwischen Distributionen mit ähnlich aktuellem Kernel keinen großen Unterschied machen.
Gibt sogar eine native und eine angepasste Steam-Version
Gut, Steam hat ja schon viele Jahre eine native Linux-Version. Der Unterschied vei Cachy sind wie schon erwähnt die für x86-64-v4 kompilierten Pakete und sie liefern noch eine eigene Proton-Version. Steam selbst ist aber "vanilla", es ist ja auch proprietäre Software, die nicht einfach so angepasst werden kann. Komischerweise stellt Steam selbst nur für Ubuntu/Debian ein offizielles Paket bereit (und natürlich für Steam OS, bzw. ist es da vorinstalliert), die jeweiligen Distributionen pflegen ihren eigenen Steam Installer.
und sollte sich in den kommenden 1-2 Tagen nichts wesentliches mehr verändern, dann ist Cachy-OS mein neues PC-Betriebssystem
Wichtig ist, nicht bei jeder Kleinigkeit die Distribution zu wechseln. Ich persönlich würde ja auch eher auf eine etablierte Distribution wie Debian, Ubuntu, Fedora oder openSUSE (Tumbleweed) setzen, diese spezialisierten Distribution haben deutlich weniger Ressourcen für Bugfixes oder auch (automatisierte) Tests. Du kannst davon ausgehen, dass es die auch in 10 Jahren noch gibt, während bei Nobara, Cachy, Bazzite und Co. alles an einer handvoll Maintainer hängt. Aber das schöne an der Linux-Welt ist natürlich auch, dass man eine große Auswahl hat.

Auf jeden Fall viel Spaß damit, und danke, dass du zu den aktuell 2,68% der Steam User mit Linux beiträgst!
 
Nobara ist von "GloriousEggroll", der unter anderem auch eigene Versionen von Proton veröffentlicht, die unter anderem Fixes für mit Valve's Proton problematischen Spiele bereitstellen. Basiert auf Fedora.

Eine Distribution von System76 basierend auf Ubuntu LTS, die mit System76's eigenem "Cosmic Desktop" kommt, der in der aktuellen Version noch auf GNOME basiert, sich mittlerweile aber in einer kompletten Eigenentwicklung in der Beta-Phase befindet. Kommt auf System76 eigenen Rechnern/Workstations vorinstalliert und hat alleine deswegen schon Nvidia-Unterstützung. Aufgrund der Basis auf Ubuntu LTS und dementsprechende teilweise etwas ältere Kernel, wird neue Hardware nicht immer sofort unterstützt.

Da wäre interessant zu wissen gewesen, was da für eine Fehlermeldung kam.

Bazzite basiert auf ublue, was wiederum auf Fedora Silverblue basiert, was eine atomare Linux-Distribution ist, d.h. das System ist "immutable" und auf jedem Rechner (in der gleichen Version) genau gleich - natürlich bis auf die Benutzerkonfiguration und -inhalte (wozu auch bspw. Flatpaks gehören können). Würde ich im wesentlichen für Geräte empfehlen, die mit der Steam Vollbild-Oberfläche betrieben werden sollen und auf denen Steam OS selbst nicht funktioniert.

Basiert auf Arch und stellt vor allem viele Arch-Pakete über eigene Repositories für neuere Prozessoren optimiert bereit. Das resultiert theoretisch in kleinen Performanceverbesserungen (auf Kosten von Kompatibilität mit älteren CPUs), praktisch nimmt sich das in den meisten Fällen nicht viel.

Hardwarekompatiblität kommt zu 98% vom Kernel, d.h. das dürfte zwischen Distributionen mit ähnlich aktuellem Kernel keinen großen Unterschied machen.

Gut, Steam hat ja schon viele Jahre eine native Linux-Version. Der Unterschied vei Cachy sind wie schon erwähnt die für x86-64-v4 kompilierten Pakete und sie liefern noch eine eigene Proton-Version. Steam selbst ist aber "vanilla", es ist ja auch proprietäre Software, die nicht einfach so angepasst werden kann. Komischerweise stellt Steam selbst nur für Ubuntu/Debian ein offizielles Paket bereit (und natürlich für Steam OS, bzw. ist es da vorinstalliert), die jeweiligen Distributionen pflegen ihren eigenen Steam Installer.

Wichtig ist, nicht bei jeder Kleinigkeit die Distribution zu wechseln. Ich persönlich würde ja auch eher auf eine etablierte Distribution wie Debian, Ubuntu, Fedora oder openSUSE (Tumbleweed) setzen, diese spezialisierten Distribution haben deutlich weniger Ressourcen für Bugfixes oder auch (automatisierte) Tests. Du kannst davon ausgehen, dass es die auch in 10 Jahren noch gibt, während bei Nobara, Cachy, Bazzite und Co. alles an einer handvoll Maintainer hängt. Aber das schöne an der Linux-Welt ist natürlich auch, dass man eine große Auswahl hat.

Auf jeden Fall viel Spaß damit, und danke, dass du zu den aktuell 2,68% der Steam User mit Linux beiträgst!
Danke für die Infos. Wahrscheinlich waren das alles mehr oder weniger nur "Kleinigkeiten", die mich alls Linux-Unerfahrenen bereits überfordert haben. Wenn ich im Laufe der Zeit an Erfahrung gewonnen habe, dann schreckt mich das wahrscheinlich auch nicht mehr ab und ich werde mir dann irgendwie zu helfen wissen. Aber momentan bin ich halt auf eine Distribution angewiesen, mit der ich auf Anhieb einfach klarkomme und das ist bisher halt ganz klar Cachy OS. Einen Tag nach der Installation bin ich momentan ziemlich begeistert davon. Keine Blackscreens, keine Fehlermeldungen, alles flutscht wie aus einem Ei. :cool:
 
Ein kleines Problem habe ich aktuell. Meine externe SSD, die vorher an Windows 11 hing, lässt sich nicht mehr einhängen bzw. wird unter Cachy OS nicht erkannt. Da steht sogar noch der Name der anderen SSD, mit der ich vorher Bazzite installieren wollte. Ich habe dann 1-2 Treiber nachträglich installiert, aber bis dato leider ohne Erfolg. Bis zu den Problemen mit der Installation von Bazzite wurde sie aber richtig erkannt und hat auch funktioniert. :(
 
Ein kleines Problem habe ich aktuell. Meine externe SSD, die vorher an Windows 11 hing, lässt sich nicht mehr einhängen bzw. wird unter Cachy OS nicht erkannt.
Mal lsblk und/oder sudo fdisk -l ausführen und schauen. USB-SSDs dürften wie auch SATA-Geräte nach sd* benannt sein (also bspw. sda).

Vielleicht keine formatierte Partition (mehr) auf der SSD?

(Gerne den Output posten, wenn du Hilfe beim Interpretieren der Ausgabe brauchst)

Treiber brauchst du im Regelfall nicht installieren, die meisten gängigen Dateisysteme werden direkt vom Kernel unterstützt.

Wenn dir eine grafische Oberfläche lieber ist, empfehle ich GParted (pacman -Sy gparted).
 
Zuletzt bearbeitet:
das zeigt er mir an. Die entsprechende Fesplatte ist die Elements 25A2.


NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
sda 8:0 0 1,8T 0 disk
└─sda1 8:1 0 1,8T 0 part
zram0 253:0 0 15,5G 0 disk [SWAP]
nvme0n1 259:0 0 1,8T 0 disk
├─nvme0n1p1 259:1 0 300M 0 part /boot/efi
└─nvme0n1p2 259:2 0 1,8T 0 part /var/tmp
/var/log
/home
/var/cache
/root
/srv
/

Festplatte /dev/sda: 1,82 TiB, 2000365289472 Bytes, 3906963456 Sektoren
Festplattenmodell: Elements 25A2
Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
Festplattenbezeichnungstyp: gpt
Festplattenbezeichner: 916393EC-8C9F-4C79-97B9-F8CE33667638

Gerät Anfang Ende Sektoren Größe Typ
/dev/sda1 2048 3906961407 3906959360 1,8T Microsoft Basisdaten


Festplatte /dev/nvme0n1: 1,82 TiB, 2000398934016 Bytes, 3907029168 Sektoren
Festplattenmodell: KINGSTON SNVS2000G
Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
Festplattenbezeichnungstyp: gpt
Festplattenbezeichner: 357FFA6D-9C0D-4F51-894E-AD2E8DB21A48

Gerät Anfang Ende Sektoren Größe Typ
/dev/nvme0n1p1 4096 618495 614400 300M EFI-System
/dev/nvme0n1p2 618496 3907029101 3906410606 1,8T Linux-Dateisystem


Festplatte /dev/zram0: 15,52 GiB, 16668164096 Bytes, 4069376 Sektoren
Einheiten: Sektoren von 1 * 4096 = 4096 Bytes
Sektorgröße (logisch/physikalisch): 4096 Bytes / 4096 Bytes
E/A-Größe (minimal/optimal): 4096 Bytes / 4096 Bytes
 
Du kannst natürlich einmal versuchen, die Partition einzubinden:

Code:
sudo mkdir /mnt/test
sudo mount /dev/sda1 /mnt/test

Im Normalfall zeigt KDE beim Anschließen externer Datenträger aber auch ein Popup an (unten im Info-Bereich), wo man die Parition(en) als regulärer Benutzer einbinden kann.

Sollte sich die Partition nicht mounten lassen, kannst du mal prüfen, welches Dateisystem erkannt wird (lsblk -f, Spalte "FSTYPE"). Vielleicht war der Installer irgendeiner Distribution so eingestellt, dass der Datenträger überschrieben wurde?
 
sudo mount /dev/sda1 /mnt/test
Mount is denied because the NTFS volume is already exclusively opened.
The volume may be already mounted, or another software may use it which
could be identified for example by the help of the 'fuser' command.

❯ lsblk -f
NAME FSTYPE FSVER LABEL UUID FSAVAIL FSUSE% MOUNTPOINTS
sda
└─sda1 ntfs Volume B41C56BF1C567BF4 1,2T 36% /mnt/test
zram0 swap 1 zram0 14019bc7-a778-4373-b2fc-f6efe34a45fb [SWAP]
nvme0n1
├─nvme0n1p1 vfat FAT32 5064-5094 298,8M 0% /boot/efi
└─nvme0n1p2 btrfs e8637bf7-8b19-463f-b0e3-9c42bbf50219 1,6T 10% /var/tmp
/var/log
/home
/var/cache
/root
/srv
/
 
Bin jetzt dabei meine Daten von der externen mit NTFS-formatierten Festplatte auf die interne Linux-Platte umzuschichten, was leider ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Hab gestern über 4 Stunden für knapp 500 GB gebraucht. Heute dann nochmal das Gleiche, ehe ich die Platte dann neu unter Linux formatieren und nutzen kann. Aber auf jeden Fall funktionieren meine Emus auf Anhieb wieder bestens und die Einrichtung ist unter Linux noch einfacher und komfortabler als mit Windows. :cool:
 
Ich habe wieder ein kleines Problem, und zwar möchte ich Dateien nun von meinem Internen Laufwerk, welches mit btrfs formatiert ist, auf die externe SSD, die ich gerade mit ext4 formatiert habe, verschieben. Ich dachte kann den Ordner ähnlich wie bei Windows einfach auf das neue Laufwerk bewegen und damit alles dort reinkopieren. Das funktioniert aber nicht! Was mache ich falsch und habe ich für die externe SSD mit ext4 auch das richtige Dateisystem gewählt?
 
Das Problem mit dem Laufwerk habe ich gelöst. Nun habe ich das Problem, dass wenn ich meinen Rechner abends herunterfahre und am nächsten Tag neu starte, Bluetooth nicht mehr funktioniert. Ich habe es schon mehrfach manuell neustarten können, aber das grundsätzliche Problem bleibt. @Sleeping_bird, hast du einen Rat für mich?

Außerdem funktioniert Bluetooth leider nur mit meinem älteren Bluetooth 5.3 Dongle. Meinen neuen Dongle mit Bluetooth 6.0, vor wenigen Monaten angeschafft, akzeptiert mein System gar nicht, d.h. es kommt zwar die Meldung wenn ich ihn einstöpsle, aber ich kann einfach kann Gerät verbinden. :(
 
Werden denn Geräte gefunden und lassen sich "nur" nicht verbinden, oder werden gar keine angezeigt?

Da Bluetooth 6.0 relativ neu ist gehe ich davon aus, dass es für viele Chips noch keine Treiber/Firmware im Kernel gibt. Leider verbauen Hersteller in gleichnamigen Bluetooth-Dongeln teilweise unterschiedliche Chips, sodass man oft nicht pauschal sagen kann, welcher mit Linux funktioniert und welcher nicht. Grundsätzlich ist meine Empfehlung schon ein Mainboard mit WLAN + Bluetooth integriert zu kaufen, da hier meistens namhafte Chips zum Einsatz kommen, die dann im Kernel auch schnell unterstützt werden.

Spannenderweise habe ich gestern erst einen Post im openSUSE Subreddit gesehen, wo wer ebenfalls ein Problem mit einem 6.0 Dongle hat.

Ein einfacher "Workaround" ist natürlich den alten Dongle zu verwenden wie du es machst (welche deiner Bluetooth-Geräte würden denn von 6.0 profitieren?). EDIT: übersehen, dass der nach einem Neustart ebenfalls Probleme macht. Muss ich mal drauf rumdenken, aber spontan fällt mir da nichts zu ein.

Ansonsten mal lsusb -v eingeben und den Eintrag von dem Bluetooth-Dongle studieren und/oder hier posten. Vielleicht wird man schlau drauß, welcher Chip verwendet wird und kann ein Kernel-Modul finden (falls es denn eins gibt).
 
Zuletzt bearbeitet:
Werden denn Geräte gefunden und lassen sich "nur" nicht verbinden, oder werden gar keine angezeigt?

Da Bluetooth 6.0 relativ neu ist gehe ich davon aus, dass es für viele Chips noch keine Treiber/Firmware im Kernel gibt. Leider verbauen Hersteller in gleichnamigen Bluetooth-Dongeln teilweise unterschiedliche Chips, sodass man oft nicht pauschal sagen kann, welcher mit Linux funktioniert und welcher nicht. Grundsätzlich ist meine Empfehlung schon ein Mainboard mit WLAN + Bluetooth integriert zu kaufen, da hier meistens namhafte Chips zum Einsatz kommen, die dann im Kernel auch schnell unterstützt werden.

Spannenderweise habe ich gestern erst einen Post im openSUSE Subreddit gesehen, wo wer ebenfalls ein Problem mit einem 6.0 Dongle hat.

Ein einfacher "Workaround" ist natürlich den alten Dongle zu verwenden wie du es machst (welche deiner Bluetooth-Geräte würden denn von 6.0 profitieren?). EDIT: übersehen, dass der nach einem Neustart ebenfalls Probleme macht. Muss ich mal drauf rumdenken, aber spontan fällt mir da nichts zu ein.

Ansonsten mal lsusb -v eingeben und den Eintrag von dem Bluetooth-Dongle studieren und/oder hier posten. Vielleicht wird man schlau drauß, welcher Chip verwendet wird und kann ein Kernel-Modul finden (falls es denn eins gibt).
Zuerst wird immer angezeigt, dass Bluetooth aktiviert werden muss, was aber zunächst gar nicht funktioniert. Wenn ich dann den Dongle ab- und neu anstöpsle bzw. ggfs. neustarte und es nochmal probiere, funktioniert es dann irgendwann. Aber nur mit dem alten Stick. Beim neuen zeigt er zwar eine Meldung dass er angeschlossen wurde, aber pairen lässt sich nichts.
 
Langsam aber sicher geht mir das echt auf den Sack. Eben Rechner neu gestartet und Bluetooth-Verbindung wieder weg. Kann doch nicht sein, dass unter Linux Bluetooth nicht halbwegs stabil läuft!!! :devilish:
 
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