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Linux statt Windows - Erfahrungen

AlterZockherr

liebt Arcade und Retrogames
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Seit zwei Wochen werkelt bei mir jetzt Linux bzw. Cachy OS als Betriebssystem auf meinem Gaming bzw. Entertainment PC. Gaming mäßig läuft nun eigentlich alles, ohne dass ich da jetzt vor unüberwindbaren Hürden gestanden hätte. Das Gaming-Paket unter Cachy OS hat Steam problemlos zum Laufen gebracht und beim installieren der für mich sehr wichtigen Emulatoren, muss man halt schon ein wenig rumfuchteln und ausprobieren, was unter Windows allerdings nicht anders ist. Aber auch hier läuft mittlerweile so ziemlich alles was laufen sollte.

Aktuell bin ich dabei mein Linux auch als Musikmaschine einzurichten. Cider als Apple Music Alternative gefällt mir richtig gut. Als Programm zum Verwalten und Abspielen von lokalen Dateien habe ich aktuell Strawberry entdeckt. Eher minimalistisch, aber zweckmäßig und insgesamt für ganz gut befunden. Solange ich hauptsächlich streame, brauche ich nichts anderes. Ich will mich allerdings nicht für alle Zeiten auf Streaming Dienste verlassen, zumal da die größeren Preiserhöhungen wohl auch irgendwann kommen werden oder was weiß ich, was die sich demnächst an Zumutungen für die User einfallen lassen.

Aktuell gibt es jedenfalls nichts, was ich unter Linux vermisse. Die innere Genugtuung mich von Windows gelöst zu haben ist hingegen außerordentlich befriedigend, auch wenn ich mich hier und da immer noch sehr umgewöhnen muss. Aber ohne Fleiss kein Preis.
 
Ich habe die letzten Wochen ein wenig mit meiner Gaming-Performance insbesondere bei Pinball FX gehadert bzw. mit der Tatsache, dass hier unter Linux nun ein spürbarer Lag auftrat, der schon recht unangenehm war. Alles rumprobieren brachte irgendwie nicht das gewünschte Ergebnis. Nun habe ich heute wieder meinen LG Oled an den Gaming PC angeschlossen und siehe da, die Performance ist wieder deutlich besser und der Lag auch nicht anders als unter Windows. Hatte also mit Linux nichts zu tun. :whistle:

Hätte ich aber nicht gedacht, dass der Fernseher so große Auswirkungen auch auf die Performance beim Zocken hat! :oops:

Schade um meinen alten Panasonic LCD, den ich eigentlich wirklich mag. Aber zum Zocken taugt der leider nicht mehr wirklich. :confused:
 
Hat der auch keinen Spielmodus oder irgendwas in Richtung "Smooth Motion", was man abschalten kann oder sowas?
Doch, schon, aber das ist irgendwie kein Vergleich zu meinem neuwertigen LG Oled. Außerdem macht der alte Panasonic leider nur 60Hz, während mein LG 120Hz unterstützt, was nochmal eine andere Liga ist. Aber der Lag, vor allem bei schnellen Reaktionsspielen Spielen wie Pinball, der ist schon übel. Aber was soll's, hab ja schließlich auch den LG Oled. :whistle:
 
Jo die 120 Hz bei meinem LG B4 AI Modell 2024 machen halt auch viel aus beim Gaming, selbst bei meiner PS5 und dem Leistungsmässig mittleren Gaming Laptop. Da sind 60 Hz halt wirklich das untere Level, den Unterschied zu 120 Hz. bemerke ich bei allen Spielen deutlich. Für die Darstellung im TV reicht das auch aus wie ich finde.

Da kann mein TCL 55CF630 QLED Fire TV mit nur 60 Hz bei den HDMI Anschlüssen im Schlafzimmer auch nicht mehr mithalten.
 
Da sind 60 Hz halt wirklich das untere Level, den Unterschied zu 120 Hz.
Jo, das sehe ich auch so. 60 Hz UND FPS sind eigentlich Must-Have. Kompromisse darüber hinaus gehe ich nur auf Handhelds wie dem Steam Deck ein, und da auch nur bei wenigen Spielen. Leider zielen Spiele auf Konsole meistens auf 30 FPS im "Qualitätsmodus" und 60 FPS im "Performancemodus" ab, und bei letzterem können viele Spiele das regelmäßig nicht halten. Was du da bei der PS5 wahrscheinlich eher merkst als die 120 Hz ist VRR, wo das Display die Bildwiederholrate den FPS des Spiels anpasst. Ein paar Spiele bieten auch einen 120 Hz Modus, wo das Spiel bei 40 FPS läuft (weil 120 gut durch 40 teilbar ist).

OLED hat rein von der Panel-Technologie auch schnellere Reaktionszeiten als diverse andere Technologien, dazu ist der Display-Controller in modernen Fernsehern/anderen Displays natürlich auch fortschrittlicher. All das sorgt in Kombination natürlich für deutlich geringere Eingabelatenz im Vergleich zu älteren Fernsehern.

Bin mal gespannt ob es bei Fernsehern irgendwann Richtung 240 Hz geht, aktuell gibt es da aber keine Anzeichen für. Der Sprung von 60 Hz auf 120 Hz ist natürlich auch deutlich größer als von 120 Hz auf 240 Hz, aber wahrscheinlich immer noch sinnvoller als 8KUHD :D.
 
Mittlerweile läuft bei mir alles was mir auf Anhieb wichtig war und sogar noch ein bisschen mehr. Die Phase des Konfigurierens und des Testens ist somit erst einmal vorbei, was mir derzeit fast schon ein bisschen Langeweile bereitet. :oops:

Ich bin deswegen nun dabei diverse Apps auszuprobieren, von denen ich unter Windows nie was gehört habe. Gibt wirklich unglaublich tolle Tools unter Windows und das Reservoir ist riesig! Was mich ein wenig wundert, ist die Tatsache, dass ich bisher quasi keine Abstürze hatte, obwohl ich schon soviel ausprobiert habe. Da hatte ich mit Linux eigentlich schlimmeres erwartet. Aber nö, mein Cachy OS läuft bisher wirklich absolut stabil. :cool:

Was schon mal vorkam, war, dass mal ein Programm nicht funktioniert hat. Dann habe ich es neu installiert und alles war wieder ok. Der einzige kleine Nachteil ist halt wirklich der, dass meine RTX 3080 unter Linux nicht ganz die PS auf den Boden bringt, wie unter Windows. Aber ok, wird meine nächste Grafikkarte halt eine von AMD. Das ist es mir die neue Freiheit allemal Wert und evtl. sind die Treiber auch bald auf dem selben Niveau wie unter Windows. Die Linux-Community ist jedenfalls unglaublich fleißig. :)
 
Der einzige kleine Nachteil ist halt wirklich der, dass meine RTX 3080 unter Linux nicht ganz die PS auf den Boden bringt, wie unter Windows.
Hauptsächlich sind davon DirectX 12 Titel betroffen. Die werden via VKD3D nach Vulkan übersetzt und das kostet beim Nvidia-Treiber je nach Titel gut 10% Leistungsverlust (in ein paar Fällen deutlich mehr).

Ich verfolge das nicht genau (habe ja AMD, wo es das Problem nicht gibt), aber im August hat Nvidia das Problem zumindest anerkannt und scheint langsam an einer Lösung zu arbeiten. Hoffentlich gehört diese Diskrepanz also bald der Geschichte an.
 
Gestern ist mir unter Windows fast wieder der Kragen geplatzt.
Es gibt kaum noch Möglichkeiten irgendwelchen KI Angeboten zu umgehen. Jedenfalls unter Windows 11.
Da muss man wieder alles mögliche ausstellen um vernünftig arbeiten zu können.
Da ich mein (Entry) Gaming Notebook (noch) mit Windows brauche habe ich mir auf mein betagtes Dell Ubuntu 24.04 LTS "Noble Numbat" geladen.
Selbst dieses aktuelle Long Time Support Ubuntu läuft flüssig auf dem Dell Notebook welches man damals auch mit einem Linuxsystem anstatt Windows kaufen konnte.
Meine bevorzugten Programme (VLC, Firefox, Thunderbird, Audacity usw.) laufen alle (besser) unter Linux und nur bei Spielen muss ich dem Alter des PCs geschuldet Abstriche machen.
Aber es soll hauptsächlich als Backup für Familienfotos, Videos und für Musik und Filme dienen.
Wenn mein aktuelles Acer Nitro für Windows zu langsam wird installiere ich dort Ubuntu und auf dem Dell vielleicht Linux Mint oder eine leichtgewichtigere Variante von Ubuntu (Xubuntu oder Lubuntu).
Bei Problemen ist die deutschsprachige Community - https://ubuntuusers.de/ - meine erste Anlaufstelle.
Da werde "ich" geholfen. ;)
 
Darf man fragen, was du Windows-spezifisches machst, dass du das noch brauchst?
Eigentlich ist der einzige Grund das ich dort Rewardspunkte sammele.
Also um etwas „Geld“ zu farmen.
Ansonsten habe ich alle nötigen Programme unter Linux wobei mir zum Beispiel Open Office als Alternative zu den Microsoft Produkten reicht.
 
Da ich ein neues Gamepad bekommen habe, habe ich nochmal die Verbindung über Bluetooth ausprobiert und siehe da, mittlerweile funktioniert auch mein neuerer Bluetooth-Dongle tadellos! Das 8BitDo Pro 3 funktioniert nun unter Steam per Bluetooth genauso einwandfrei wie auch mit den Emulatoren. Das macht richtig Spaß. :cool:
 
Ich bin gerade im alten Zuhause bei meiner Mutter und habe auf ihrem und meinem alten Rechner jeweils Linux installiert, weil jeweils WIndows 10 darauf installiert war. Für meinen Rechner habe ich mich wieder für Cachy OS entschieden, bei ihr habe ich Linux Mint installiert. Auf dass die Linux-Community wachse und gedeihe! :)
 
Gestern dachte ich, ich hätte mir mein System zerschossen, weil ich mit dem Bootloader Grub/Limine herumexperimentiert und dann in leichter Panik diverse Dateien gelöscht hatte und auch nicht mehr updaten konnte. Hier habe ich dann gelernt, wie man Snapshots anwendet und die waren dann auch meine Rettung. Tolle Sache diese Snapshots unter Linux!
 
Ich bin gestern mit meinem Gaming PC wieder zu Windows zurückgekehrt, nachdem ich meinen neuen Mini PC erhalten habe, auf dem ich nun seinerseits Windows durch Linux ersetzt habe. Mir ist irgendwie klar geworden, dass ich wegen meiner 3080 unter Linux dauerhaft Leistung verschenke und mich auch immer wieder in unnötige Basteleien verstricke, die unnötig Zeit kosten. So gut mir Cachy OS auch gefallen hat, aber solange ich die 3080 habe, was aufgrund der aktuellen Preise wohl auch noch eine Weile so bleiben wird, möchte ich dann doch noch das komplette Potential der Karte ausnutzen. Mit einer neuen AMD-Grafikkarte - irgendwann in den kommenden Jahren - werde ich dann gerne wieder zu Linux zurückkehren. Es war aber schon sehr auffallend, wie deutlich die Performance nun mit Windows wieder nach oben gegangen ist und dass man deutlich weniger fricklen muss, auch wenn Windows generell nervt.
 
Jo ist leider so daß die Performance gerade bei Mittelklasse halt unter Windwows 11 am besten ist. Deswegen habe ich bei meinem Acer Gaming Laptop auch keine Basteleien gemacht, läuft alles so gut wie problemlos bisher.

Auch das Tool von Acer den Laptop einfach auf Knopfdruck in 4 verschiedenen Leistungsvarianten laufen zu lassen funktioniert super und ohne Probleme.

Ich sehe Linux bisher auch nur als Variante dafür alte Laptop und PC mehr Schwung zu verpassen und wenn man Freude hat am Forschen und Basteln mit dem Betriebssystem. An Gaming habe ich da nie gedacht, es ging immer nur um das normale Surfen und Mailen hauptsächlich, dazu halt noch die Möglichkeit einen Brief schreiben zu können.

Linux Mint läuft bei mir immer noch in der aktuellsten Vrsion auf 2 alten Notebook relativ problemlos. Es ist aber so daß man sich da schon ein wenig in die Sache einarbeiten muss, das geht halt schon bei der Installation los wo man meist bei moderneren Geräte das Secure Boot ect. austricksen muss und ins Bios muss damit man Linux überhaupt installiert bekommt, das mag auch nicht jeder. Deswegen ist es halt immer noch eine Nerd und Nischen Software, schon alleine deswegeb weil eben vieles nicht Standard ist und die einzelnen Distributionen da eigene Wege gehen.

Eine Herausforderung ist es auch oft ohne Erfahrung einen Drucker zu installieren, bei meinem sehr alten Tintenstrahl Drucker musste ich über die Englische Seite die Treiber und Installationsprogramm erst mal besorgen, das hat schon gedauert. Dann musste man zur Installation in den Terminal Modus und diverse Befehle eintippen, den normalen Windows User überfordert das erst mal, wenn man dann nicht dran bleibt und genug Energie sowie Zeit aufbringt das Problem zu lösen scheitert dann die Installation von einem Drucker, was eigentlich problemlos ohne groß irgendwo nachschlagen zu müssen funktionieren sollte.

Einen von den beiden alten Notebook mit Linux Mint habe ich auch schon mal ein paar Wochen verliehen. Der alte Laptop einer guten Freundin hatte das Handtuch mit Hardware Defekt geworfen, da war es dann ein guter Ersatz bis sie sich ein neues gutes gekauft hatte. Mit der Linux Mint Oberfläche bei der Bedienung ist sie gut zurecht gekommen, ist ja so ähnlich wie Windows aber jegleiche Bastelei hätte sie gnadenlos überfordert.
 
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