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Relativ steile These von Shawn Layden zum den derzeitigen Trends im Konsolensektor

M

Misc

Guest
Sahwn Layden (Vorgänger von Jim Ryan) warnt in einem Interview durch die derzeitigen Trends das Blockbuster immer teurer werden und Studio- bzw. Publisherübernahmen zum Verlust von Spielevielfalt und Kreativität führt!


Er bringt meine Befürchtungen so ziemlich au den Punkt! Studio- Publisherübernahmen schmälern die Kreativität. Die Preissteigerung von Blockbustern schmälert die Risikobereitschaft neue IP auf den Markt zu bringen, da der Verlust zu hoch sein kann.

Keine rosigen Aussichten .... .
 
Ich sehe das nicht ganz so schwarz.
Microsoft unterstützt Indiestudios bzw. Entwickler und auch Nintendo ist da sehr rege.
Beide Big Player lassen diesen Entwicklern auch viel Freiraum und Zeit.
Wie das Sony handhabt kann ich nicht sagen.
Bei Nintendo kommen Spiele von eigenen Studios jedenfalls immer fertig und fast bugfrei auf den Markt.

Die Preise für die Blockbuster sind gerade auf der PS 5 wirklich gesalzen.
Zu Modulzeiten waren sie allerdings auch schon einmal deutlich höher.
Deutlich über 100 DM wurden in der Zeit vor dem Euro meistens fällig.
Auch PS Spiele auf CD kosteten immerhin um die 90 Euro.
 
Ich würde das Problem noch weiter unten an der Wurzel packen.
Für mich sind Aktien bzw. Aktiengesellschaften der Tot jeglicher Kreativität und der Grund für viele derartige Entscheidungen, weshalb man kein Risko.

Warum geht man kein Risiko mehr ein bezüglich neuer IPs? Weil die Aktionäre zufriedengestellt werden müssen und nicht die Spieler.
Statt kreativer Videospiele erhalten wir dann ein Live-Service Game nach dem anderen, welches auf langer Sicht die Kunden melkt. Bestes Beispiel ist da wohl GTA V.

Aber solange genau diese Spiele von den Usern gekauft und mit Geld vollgestopft werden, wird sich da auch nichts ändern können. Das sieht man auch an diesem und anderen Foren, denn wenn Aktivität in den Videospiele Threads herrscht, dann meistens bei den Live Service Spielen wie Shooter, MMOs und c.o. Ob GTA V, Destiny, The Division, Fifa, Fortnite, Leage of Legends und so weiter. Die Spiele bringen über Ewigkeiten hinweg den Publishern Geld, Geld und noch mehr Geld. Aber die Kundschaft will diesen - man möge es mir nicht verzeihen - größtenteils Mist. (Subjektive Meinung von mir)

Und die wenigen Ausnahmen sind die ganz großen AAA Titel - die eben auch Unsummen verschlingen aber notwendig sind - damit man als Konsolenplattform am Ball bleibt. Siehe God of War Ragnarök, Horizon, Starfield und so weiter. Riesen Projekte, dessen Erfolg aber relativ sicher ist. Gute neue IPs? Gab es lange nicht, außer im Indie Sektor.
 
Nintendo hat im Gegensatz zu Sony und Microsoft verschiedenes probiert.
Ich denke da an die mit der Switch ferngesteuerten Mario Karts (Edit: Mario Kart Tour), Nintendo Labo (die Toy Con Bausätze) und Ring Fit Adventure zum Beispiel.
Nintendo ist aber nicht gerade ein Paradebeispiel mehr für Experimente.
Klar gab es die. Aber im Hintergrund lebt der Großteil der Switch von Remakes, Remaster und anderen Ausschlachtungen alter Marken. Neue IPs? Eher nichts.
Mario Kart von der letzten Generation ist da auch das beste Beispiel, welches durchweg ausgeschlachtet wird als Live Service Game.
 
Die Preise für die Blockbuster sind gerade auf der PS 5 wirklich gesalzen.
Zu Modulzeiten waren sie allerdings auch schon einmal deutlich höher.
Deutlich über 100 DM wurden in der Zeit vor dem Euro meistens fällig.
Auch PS Spiele auf CD kosteten immerhin um die 90 Euro.
es geht ja nicht um die Spielepreise sondern um die horrenden Entwicklungskosten. Es ist halt eine ganz andere Nummer ob man 2 Mio oder 200Mio für ein Spiel hinblättert das dann ein Flop wird! Sowas wirkt sich massiv auf das Geschäftsergebnis aus!

Ich würde das Problem noch weiter unten an der Wurzel packen.
Für mich sind Aktien bzw. Aktiengesellschaften der Tot jeglicher Kreativität und der Grund für viele derartige Entscheidungen, weshalb man kein Risko.

Warum geht man kein Risiko mehr ein bezüglich neuer IPs? Weil die Aktionäre zufriedengestellt werden müssen und nicht die Spieler.
Statt kreativer Videospiele erhalten wir dann ein Live-Service Game nach dem anderen, welches auf langer Sicht die Kunden melkt. Bestes Beispiel ist da wohl GTA V.

Ja, der Live-Service ist auch so ne Pest! Das mit den Aktionären ist ein Thema. Das die Kreativität leidet ist aber bedingt durch die Studiokäufe schon sehr real! Das ist ja auch in der freien Wirtschaft so! Wenn ein großer Konzern ein kleines agiles Unternehmen schluckt, das nicht in die Prozesse des Konzerns passt, wird es eingegliedert oder auseinandergerupft! Der große Konzern passt sich nicht an bzw. kann sich gar nicht mehr anpassen und das kleine Unternehmen geht unter. Schon live erlebt sowas... .

Auch Indiestudios müssen letztendlich gewinnbringend arbeiten und wenn diese riskante Projekte verwirklichen, die in die Hose gehen werden sie Platt gemacht! Jüngstes Beispiel .... The Lamplighters League. Da wurden sämtliche Entwickler schon vor Release entlassen. Das Microsoft das auch gerne so macht, haben sie in der Vergangenheit mehr als bewiesen. Auch Sony hindert Entwickler daran, das zu machen, was sie wollen. Die Bend Studios hätten gerne ein Days Gone 2 gemacht! Teil 1 hat sich immerhin mehr ls 8Mio mal verkauft und Sony hat da trotzdem kein Vertrauen. https://www.play3.de/2022/01/06/days-gone-beeindruckende-verkaufszahl-veroeffentlicht/ Wie die Arkane Misere mit Redfall passieren konnte, weis man auch nicht! Vielleicht hat Bethesda unbedingt einen AAA GaaS Titel was für Arkane Neuland ist, im Portfolio gebraucht um sich MS schmackhaft zu machen. Keine Ahnung, da darf jeder selbst kritisch oder unkritisch mit dem Thema umgehen.
und hier
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Moderation:
@Alexkannsingen
Ich habe deine beiden Beiträge gelöscht, da sie gerade nichts zur Diskussion beitragen (Gartenarbeit) oder sich nur auf eine Person beziehen, jedoch keinen Mehrwert zur Diskussion beitragen.


Ich antworte morgen, da mir gerade die Zeit fehlt.
Aber im großen und ganzen würde ich @Misc zustimmen, jedoch Ausnahmen bei Microsoft/Bethesda nennen, die aus dem Raster fallen.
 
Wegen der hohen Entwicklungskosten sind manche Spielepreise wohl so hoch.
Der aktuelle Mario Hüpfer ist unter 50 Euro zu haben.
Natürlich muß Nintendo keine Lizenzgebühren zahlen.
Aber muß das die Spieleabteilung von Sony an die Filmstudios die auch zum Konzern gehören (Beispiel Spiderman?)
 
Ich persönlich bin eigenwillig genug,um keine Trends mitzumachen-gilt auch für den Spielesektor.

Als Sport-und Wirtschafts-Simulationsspieler bin ich ohnehin eine eher kleine Minderheit.
Das neueste Fußballspiel von EA Sports habe ich in erster Linie nur gekauft,weil zum ersten Male die Frauen-Bundesliga komplett lizensiert ist.

Die neuesten "Horizon" und "Forza"-Ableger habe ich bewußt ausgelassen.
Zum einen,weil ich Rennspiele nur gelegentlich spiele und zum anderen,weil zumindest für mich wenig Innovatives an Autos und Rennstrecken dabei ist,die einen Kauf meinerseits rechtfertigen würden.

Auch im Spiele-Bereich scheint das Motto "Höher-Schneller-Weiter" zu gelten.

Wo früher Spiele nur einige Megabyte große waren,gibt es heute Produkte mit um die 100 Gigabyte.
Natürlich hat das seinen Preis,so große Welten müssen ja zunächst erschaffen werden.

Und ist ein Produkt dann erfolgreich,wird lieber ein Nachfolger produziert,weil sichere Seite statt einmal etwas neues und auch kreatives herzustellen.
 
Ich bin ein geduldiger Mensch.
😉✌🏻
Ich kann es ja mal versuchen.
Nintendo hat im Gegensatz zu Sony und Microsoft verschiedenes probiert.
Ich denke da an die mit der Switch ferngesteuerten Mario Karts (Edit: Mario Kart Live), Nintendo Labo (die Toy Con Bausätze) und Ring Fit Adventure zum Beispiel.
Die von dir genannten Spiele sind natürlich in gewisser Weise schon innovativ, aber das sind ja keine großen Blockbuster in dem Sinne. Du spielst ja kein Nintendo Labo um immersive Spielwelten zu erkunden oder eine bombastisch inszenierte Story zu erleben. Sicher für sich genommen gute Spiele, aber kein leidenschaftlicher Gamer wird auf die Frage “mit welchen Spielen bist du groß geworden?” 30 Jahre später mit Mario Kart Live antworten. Da kommt eher “Golden Eye auf dem N64”, oder “Metal Gear Solid und Resident Evil auf der PlayStation”, oder “Gothic und Baldur's Gate am PC”. Und bald dann vielleicht “Halo auf der Xbox” oder “Uncharted auf der PS3” - oder meinetwegen auch “Zelda auf der Switch”.
Ich sehe das nicht ganz so schwarz.
Microsoft unterstützt Indiestudios bzw. Entwickler und auch Nintendo ist da sehr rege.
Beide Big Player lassen diesen Entwicklern auch viel Freiraum und Zeit.
Wie das Sony handhabt kann ich nicht sagen.
Sobald da ein großer Player irgendwas “handhabt” lässt sich auch nicht mehr von einem Indie (independent, also unabhängig) Game sprechen.

Bei Nintendo kommen Spiele von eigenen Studios jedenfalls immer fertig und fast bugfrei auf den Markt.
Da stimme ich dir bei den wirklichen First Party Titeln zu. Sobald man aber darüber hinausgeht, landet man auch immer mal wieder bei großer Grütze. Die neusten Spiele der Pokémon-Reihe sind technisch und artistisch ja wohl die allergrößte Grütze, die man hätte rauslassen können. Mir egal wer das Spiel mag, es ist dennoch scheiße.

So. Wie gesagt, die First Party Titel sind durchweg solide. Aber das war es eben auch. Wie schon gesagt wurde, sind die Spiele (fast?) alle Remakes, Remaster oder Fortsetzungen. Super Mario 37 (ausgedachte Zahl), heißt halt jetzt “Wonder” und das Gimmick ist diesmal der Elefant und, dass sich das Level kurzzeitig transformiert. Dann gibt es noch 3D Mario 13, heißt Odyssey und das Gimmick ist die Mütze. Dann gibt es 3D Zelda 7 und 8 auf der Switch, beide auf einer quasi identischen Karte und mehr kann ich da nicht zu sagen, weil kaum gespielt. Dann gibt es die “Grid”-basierten Zeldas, auch 2 Stück, einmal ein Remake und einmal spielt man eben als Zelda statt Link. Nett, aber definiert die Reihe auch nicht neu.

Dann hast du noch Mario mit Mopeds auf 4 Rädern. Ist auch irgendwie immer das gleiche. Gutes Spiel, aber ob das komische Horn jetzt das Genre neu definiert, nur weil man damit den ein oder anderen blauen Deckel kontern kann, wage ich zu bezweifeln. Kommt noch Mario mit Würfelglück, gibt es auch in Teil 19, 20 und 21 (ungefähr) auf der Switch. Und ja: es ist unverkennbar Mario Party. Dann gibt es noch Luigi mit der Taschenlampe 3 als Remake oder sowas, auch alles schon gehabt. Und dann Mario mit Level-Editor. Auch sehr cool, aber auch schon bei Teil 2 und nichts wirklich bahnbrechendes mehr.

Alles solide Spiele, aber fast keine nennenswerten Neuerungen und schon gar keine Revolutionen. Sichere Fortsetzungen. Mario Hüpf, Mario Auto, Mario Würfel und Link rettet Zelda ist auf jeder Nintendo-Konsole so sicher wie das Amen in der Kirche. Und das weiß auch Nintendo.

Keine wirkliche neue Reihe dabei, nichts, was ein Genre neu definiert oder ein neues Genre erfindet. Legendäre Stories gibt es bei Nintendo sowieso nicht (mehr). Mann rettet Frau oder jetzt eben einmal Frau rettet Mann. Davon dann leichte Abweichungen wie Mann rettet Königreich.

Und in Sachen Hardware, na komm…die Switch ist ein recyceltes, uraltes Android-Tablet, wo links und rechts jeweils ein halber, zu klein geratener Controller reingeschoben werden kann. Jeder, der seine Hände mag, holt sich sowieso einen vernünftigen Controller für die Couch. Die namensgebende “Switch”-Funktion ist zwar gut umgesetzt, aber Videoausgang über USB-C hat auch nicht Nintendo erfunden. Die nächste Konsole wird ja scheinbar auch einfach wieder ein Tablet mit Controllern und neuer, alter Hardware. Ganz ehrlich, da ist der DualSense innovativer als die gesamte Konsole. Hauptsache noch eine OLED-Variante hinterhergeschoben, die nicht mal HDR kann.

Aber Hauptsache die Emulatoren aus der Welt machtgeiern, wo man die Spiele wenigstens in brauchbarer Auflösung spielen konnte. Aber nein, zockt Zelda 3D 29 lieber in 720p30, wie damals auf der Xbox 360. Die Impfung gegen Augenkrebs verkaufen wir euch in 5 Jahren. Mir egal, ob das manche “schön genug” finden. Wenn ihr einen 10 Zoll großen Fernseher habt, bitte. Es sieht halt einfach scheiße aus.

So, Rant zu Ende. Sollte jedem klar sein, dass mein Post keinen persönlich angreifen soll (ich schieße gegen ein milliardenschweres Unternehmen, da ist nichts persönliches mehr dran) und keinem den Spaß an den kritisierten Produkten vermiesen soll.
 
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