Fire Emblem: The Blazing Sword in Japan Rekka no Ken ist der erste Teil der Fire Emblem Reihe der in Europa erschien. Es ist der 7. Teil der Reihe und erzählt die Vorgeschichte zu Fire Emblem 6 um Roy. Wer Super Smash Bros. Ultimate gespielt hat wird Roy kennen, denn er war dort einer der Kämpfer. So viel zur kurzen Einführung, nun zur Review an sich.
Handlung
Bevor das Spiellosgeht, legt ihr den Namen, das Geschlecht und den Geburtsmonat eures Avatars fest. Canonisch im Fire Emblem Verse heißt der Charakter Mark. Danach geht es jedenfalls mit der Handlung los. Ihr als Spielcharakter wacht in einem Zelt auf, das Zelt gehört Lyneiner Nomadin vom Stamm der Lorca, sie fand euch bewusstlos in den Ebenen von Sacae. Nach einem kleiner kleinen Auseinandersetzung mit Banditen beschließt Lyn mit euch zusammen in die Welt hinauszuziehen. Sie als Kämpferin und ihr als Stratege, so wollt ihr beiden eure Fähigkeiten verbessern. Doch es kommt anders, denn schon im ersten Kapitel nach dem Prolog trefft ihr auf zwei Reiter, diese erkennen in Lyn die Enkelin des im Sterben liegenden Marquis von Caelin und damit beginnt das Abenteuer um Lyn welches als Tutorial dient. Ihr begleitet Lyn, trefft weitere Gefährten und helft ihrdabei ihren Großvater zu treffen sowie den bösen Onkel Lundgren zubesiegen. Doch dass war noch nicht das Spiel, vielmehr war dies nurdas Tutorial, denn nun beginnt der Hauptteil des Spiels und was während des Tutorials nur am Rande erwähnt wurde, die Black Fang,treten nun als Hauptantagonisten in den Vordergrund. Die Handlung desHauptteils setzt ein Jahr nach den Ereignissen des Tutorials an. Ihr trefft Eliwood, einen Adligen aus Pherae einem weiteren Fürstentums Lycias. Eliwood ist auf der Suche nach seinem Vater denn dieser istverschwunden. Auch Hector, ein Adliger aus Ositia schließt sich der Gruppe an. Hector ist der dritte Hauptcharakter, doch seine Story Route schaltet ihr erst frei nachdem ihr das Hauptspiel mit Eliwood abgeschlossen habt. Die Handlung ist meiner Meinung nach gutinszeniert und wird im späteren Verlauf immer düsterer. Das üblicheman rettet die Welt, aber die Inszenierung drum herum ist gutgemacht.
Umfang
Es gibt mehr als 35 verschiedene Kapitel, davon 10 als Tutorial. Hinzu kommen Abweichung zwischen der Eliwood und Hector Route, wobei die Hector Route einige Kapitel mehr umfasst als die Eliwood Route. Auch Kapitel die die gleichen Missionen in beiden Routen umfassen unterscheiden sichleicht inhaltlich, so können Gegner anders platziert sein, andere Ausrüstung haben oder mehr von ihnen erscheinen.
Neben den Hauptkapiteln gibt es noch zusätzliche Quests, welche im Verlauf der Kapitel freigeschaltet werden, wenn man bestimmte Bedingungen erfüllt wie in einerbestimmten Anzahl an Runden zu gewinnen oder bestimmte Charaktere zutreffen. Dies wird in der Regel jedoch kaum erwähnt, sodass manvieles selbst herausfinden muss.
Der Wiederspielwert wird noch dadurch erhöht, dass man, um alle Unterstützungsgespräche freizuschalten mehrere Durchgänge benötigt. Um in Fire Emblem alles freizuschalten an Gesprächen, Musik und Charakteren sind 100+ Spielstunden eine realistische Zeit.
Gameplay
Das Gameplay von Fire Emblem innerhalb der Missionen läuft rundenbasiert ab. Zu Beginn einer Runde zieht immer ihr als erstes. Danach folgtder Gegner, und sofern KI-Verbündete an der Schlacht teilnehmen, ziehen diese als drittes. Eure Spielfiguren werden blau dargestellt,die des Gegners rot und KI-Verbündete grün. Es gibt verschiedene Klassen von Einheiten, die alle unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Berittene Einheiten sind schneller als Infanterie sobald es jedoch regnet sind sie langsamer, da sie durch denaufgeweichten Boden schwerer vorankommen, fliegende Einheiten können auch unzugängliches Terrain überwinden, sind aber dafür sehr anfällig gegen Fernkampfwaffen. Da ich schon den Regen erwähnt habe, bleiben wir beim Wetter, denn dieses spielt eine Rolle. Normalerweise seht ihr immer die ganze Karte und es ist Sonnenschein, doch gibt es auch Wetterumschwünge in manchen Missionen wie Regen, der die Bewegungsgeschwindigkeit aller Einheiten verringert, oder Nebel, der die ganze Karte verhüllt, gleiches gilt auch für Nachtkämpfe.

Bei Nachtkämpfen ist die Sicht wie bei Nebel auf wenige Felder um eure Charaktere eingeschränkt, was vorsichtigeres Taktieren erfordert.
Wichtig für den Kampf ist auch das Gelände, denn es macht einen Unterschied ob Figuren auf freiem Feldstehen, im Wald oder in Festungen, denn je nachdem wo sie stehen, erhalten sie Boni in Bezug auf Ausweichen und Abwehr. Zudem gibt es auf manchen Karten Dörfer oder Häuser, diese können besuchtwerden, um Tipps oder nützliche Items zu erhalten, doch wenn der Gegner sie betritt werden sie zerstört, dass sollten Spieler immerim Hinterkopf haben.
Kommen wir nun zu dem Figuren Gameplay.
Jeder Charakter und jede Figur verfügtüber verschiedene Werte wie Stärke, Glück, Wendigkeit, Verteidigung usw. diese beeinflussen die Kampfkraft der Figuren. Jede Figur die Möglichkeit verschiedene Waffen oder Magie einzusetzen.Bei den Waffen wird zwischen 4 Arten unterschieden: Äxte, Lanzen, Schwerter und Bögen. Bei der Magie wird ebenfalls zwischen 4 Artenunterschieden: Licht, Dunkel, Anima und Stäbe. Je öfter eine Einheit eine bestimmte Art einsetzt desto mehr Erfahrung im Umgang erlangt sie mit dieser, sodass der Rang steigt von E bis schließlich S. Dies ist wichtig, da stärkere Waffen oder Magie eine höhere Skill-Stufe haben und nur dann geführt werden können, wenn die vorausgesetzte Stufe erreicht ist. Einheiten erlangen Erfahrung durch Kämpfe oder wirken von unterstützender Magie, wobei es für die endgültige Ausschaltung eines Gegners mehr gibt als für deren Verletzung und mehr für stärkere Gegner als für schwächere. Das maximale Level ist 20, ab Level 10 gibt es die Möglichkeit in eine Fortgeschrittenere Klasse zu wechseln, so können Kavaliere zum Rittmeister aufsteigen, Ritter zum General usw. dadurch wird der Level zurück auf 1 gesetzt, und die Werte erhalten einen kleinen Boost und die Einheit kann erneut auf Level 20 steigen.

Am Beispiel von Kent der von der Kavalier Klasse zur Rittmeister Klasse wechselt mit einem Ritterwappen ist die Erhöhung der Werte gut zu erkennen.
Im Kampf selbst ist nicht nur das eigene Level entscheidend, sondern auch das Waffen-Dreieck. Schwerter sind gegen Äxte effektiv, Äxte gegen Lanzen und Lanzenwiederum gegen Schwerter. Dieses Stein-Schere-Papier Prinzip gilt in abgewandelter Form für alle Einheiten. So sind Schützen gegenfliegende Einheiten effektiv, Lichtmagie gegen Dunkle Magie, Dunkle Magie gegen Naturmagie und Naturmagie gegen Lichtmagie.

Selbst wenn ihr das Waffen-Dreieck einmal vergessen habt wird euch anhand von Pfeilen angezeigt welche Waffe im Vor- bzw. im Nachteil ist.
Im Verlauf des Spiels wird eure Gruppe immer weiterwachsen und es kommt der Moment, an dem ihr entscheiden müsst, wer noch aktiv in die Schlacht zieht und wer nicht. Auf normal dürft ihr dabei mehr Einheiten auswählen als auf schwer, womit wir beim Schwierigkeitsgrad wären, es gibt normal und schwer. Letzterer ist erst nach dem Durchspielen verfügbar. In diesem habendie Gegner höhere Werte, sind aggressiver und es kommen mitunter mehr Gegner, während ihr weniger Einheiten in die Schlacht führen dürft. Stirbt ein Charakter ist er für immer weg, außer imTutorial.
Zwischen den verschiedenen Charakteren gibt es auch Interaktionen, diese bestehen aus Gesprächen und haben die Stufen A, B und C. Der A Rang ist dabei die höchste Stufe. Diese Gespräche lassen sich führen wenn zwei Charakter über mehrere Runden auf angrenzenden Feldern stehen. Diese Gespräche dienen derVertiefung der Charaktere und können aufzeigen wie das Ende desjeweiligen Charakters verläuft.

Einmal geführte Support Gespräche können in der Galerie noch einmal angesehen werden.
Grafik und Musik
Die Grafik von Fire Emblem war für GBA-Verhältnissesehr gut, bedenkt man das es sich um eine Handheld Konsole handeltedie von der reinen Leistung stärkeren Einschränkungen unterlag alsz. B. ein PC oder eine Heimkonsole. Der Art Style der Charakterähnelt stark dem eines Anime. Eine Sprachausgabe gibt es nicht,sondern nur Textboxen und animierte Zwischensequenzen gibt esebenfalls nicht, die einzigen Charakter Animationen in Gesprächen sind die bewegenden Münder und die blinzelnden Augen. Dafür werden bestimmte Schlüsselmomente der Geschichte aber durch sehr kunstvolle Artworks dargestellt.
Musikalisch kann Fire Emblem 7 durch eine breite Anzahl an Tracks überzeugen, fast 100 verschiedene Musikstücke sind im Spiel verfügbar. Diese lassen sich nach dem ersten Durchspielen in einer Bibliothek separat anhören, wenn man sie einmal im Story Modus gehört hat. Neben demklassischen Main Theme dass in veränderten Versionen in allen Teilender Reihe verfügbar ist gibt es noch heitere Themes für fröhliche Momente in der Geschichte, aber auch melancholische und bedrückende Stücke für die traurigen Momente, die Kämpfe werden dabei von eherschnellen Stücken begleitet wobei es ein Theme für den Angriff als auch für den Verteidigungskampf gibt, Bosse und besondere Gegner haben spezielle Themes.
Mein Fazit
Fire Emblem 7 war fürmich der Einstieg in die Fire Emblem Serie, es bietet viele wichtige Elemente, die ich an Spielen mag: taktisch fordernde Missionen, eine Vielzahl interessante Charaktere, zu denen man mit der Zeit eine Bindung aufbaut, eine spannende Handlung und gute Antagonisten. Da die Dialoge nicht das Ausmaß eines Baldur’s Gate oder Mass Effects erreichen können auch Spieler, die nicht gerne viel Text lesen der Handlung ohne viel lesen folgen. Ein weiterer Pluspunkt für mich ist, man erfährt nach dem Spiel welches weitere Schicksal die Weggefährten hatten und ausgehend vom Support Gespräch Level, wermit wem eine Bindung eingegangen ist. Was ich hingegen schade finde,dass in der EU-Version die letzte Szene entfernt wurde, welche denBogen zu Teil 6 schlägt.
Für mich ist es nach Three Houses und Three Hopes der beste Teil der Reihe. Daher A+Rang für Fire Emblem 7.
Fire Emblem: The Blazing Sword
Systeme: GBA
Entwickler: Intelligent Systems
Publisher: Nintendo
Genre: Strategie-RPG, Taktik-RPG
Release: 16.07.2004 in Europa
Ähnliche Spiele: Fire Emblem Reihe, Rise Eterna
Gesamtwertung: 85%
Handlung
Bevor das Spiellosgeht, legt ihr den Namen, das Geschlecht und den Geburtsmonat eures Avatars fest. Canonisch im Fire Emblem Verse heißt der Charakter Mark. Danach geht es jedenfalls mit der Handlung los. Ihr als Spielcharakter wacht in einem Zelt auf, das Zelt gehört Lyneiner Nomadin vom Stamm der Lorca, sie fand euch bewusstlos in den Ebenen von Sacae. Nach einem kleiner kleinen Auseinandersetzung mit Banditen beschließt Lyn mit euch zusammen in die Welt hinauszuziehen. Sie als Kämpferin und ihr als Stratege, so wollt ihr beiden eure Fähigkeiten verbessern. Doch es kommt anders, denn schon im ersten Kapitel nach dem Prolog trefft ihr auf zwei Reiter, diese erkennen in Lyn die Enkelin des im Sterben liegenden Marquis von Caelin und damit beginnt das Abenteuer um Lyn welches als Tutorial dient. Ihr begleitet Lyn, trefft weitere Gefährten und helft ihrdabei ihren Großvater zu treffen sowie den bösen Onkel Lundgren zubesiegen. Doch dass war noch nicht das Spiel, vielmehr war dies nurdas Tutorial, denn nun beginnt der Hauptteil des Spiels und was während des Tutorials nur am Rande erwähnt wurde, die Black Fang,treten nun als Hauptantagonisten in den Vordergrund. Die Handlung desHauptteils setzt ein Jahr nach den Ereignissen des Tutorials an. Ihr trefft Eliwood, einen Adligen aus Pherae einem weiteren Fürstentums Lycias. Eliwood ist auf der Suche nach seinem Vater denn dieser istverschwunden. Auch Hector, ein Adliger aus Ositia schließt sich der Gruppe an. Hector ist der dritte Hauptcharakter, doch seine Story Route schaltet ihr erst frei nachdem ihr das Hauptspiel mit Eliwood abgeschlossen habt. Die Handlung ist meiner Meinung nach gutinszeniert und wird im späteren Verlauf immer düsterer. Das üblicheman rettet die Welt, aber die Inszenierung drum herum ist gutgemacht.
Umfang
Es gibt mehr als 35 verschiedene Kapitel, davon 10 als Tutorial. Hinzu kommen Abweichung zwischen der Eliwood und Hector Route, wobei die Hector Route einige Kapitel mehr umfasst als die Eliwood Route. Auch Kapitel die die gleichen Missionen in beiden Routen umfassen unterscheiden sichleicht inhaltlich, so können Gegner anders platziert sein, andere Ausrüstung haben oder mehr von ihnen erscheinen.
Neben den Hauptkapiteln gibt es noch zusätzliche Quests, welche im Verlauf der Kapitel freigeschaltet werden, wenn man bestimmte Bedingungen erfüllt wie in einerbestimmten Anzahl an Runden zu gewinnen oder bestimmte Charaktere zutreffen. Dies wird in der Regel jedoch kaum erwähnt, sodass manvieles selbst herausfinden muss.
Der Wiederspielwert wird noch dadurch erhöht, dass man, um alle Unterstützungsgespräche freizuschalten mehrere Durchgänge benötigt. Um in Fire Emblem alles freizuschalten an Gesprächen, Musik und Charakteren sind 100+ Spielstunden eine realistische Zeit.
Gameplay
Das Gameplay von Fire Emblem innerhalb der Missionen läuft rundenbasiert ab. Zu Beginn einer Runde zieht immer ihr als erstes. Danach folgtder Gegner, und sofern KI-Verbündete an der Schlacht teilnehmen, ziehen diese als drittes. Eure Spielfiguren werden blau dargestellt,die des Gegners rot und KI-Verbündete grün. Es gibt verschiedene Klassen von Einheiten, die alle unterschiedliche Stärken und Schwächen haben. Berittene Einheiten sind schneller als Infanterie sobald es jedoch regnet sind sie langsamer, da sie durch denaufgeweichten Boden schwerer vorankommen, fliegende Einheiten können auch unzugängliches Terrain überwinden, sind aber dafür sehr anfällig gegen Fernkampfwaffen. Da ich schon den Regen erwähnt habe, bleiben wir beim Wetter, denn dieses spielt eine Rolle. Normalerweise seht ihr immer die ganze Karte und es ist Sonnenschein, doch gibt es auch Wetterumschwünge in manchen Missionen wie Regen, der die Bewegungsgeschwindigkeit aller Einheiten verringert, oder Nebel, der die ganze Karte verhüllt, gleiches gilt auch für Nachtkämpfe.

Bei Nachtkämpfen ist die Sicht wie bei Nebel auf wenige Felder um eure Charaktere eingeschränkt, was vorsichtigeres Taktieren erfordert.
Wichtig für den Kampf ist auch das Gelände, denn es macht einen Unterschied ob Figuren auf freiem Feldstehen, im Wald oder in Festungen, denn je nachdem wo sie stehen, erhalten sie Boni in Bezug auf Ausweichen und Abwehr. Zudem gibt es auf manchen Karten Dörfer oder Häuser, diese können besuchtwerden, um Tipps oder nützliche Items zu erhalten, doch wenn der Gegner sie betritt werden sie zerstört, dass sollten Spieler immerim Hinterkopf haben.
Kommen wir nun zu dem Figuren Gameplay.
Jeder Charakter und jede Figur verfügtüber verschiedene Werte wie Stärke, Glück, Wendigkeit, Verteidigung usw. diese beeinflussen die Kampfkraft der Figuren. Jede Figur die Möglichkeit verschiedene Waffen oder Magie einzusetzen.Bei den Waffen wird zwischen 4 Arten unterschieden: Äxte, Lanzen, Schwerter und Bögen. Bei der Magie wird ebenfalls zwischen 4 Artenunterschieden: Licht, Dunkel, Anima und Stäbe. Je öfter eine Einheit eine bestimmte Art einsetzt desto mehr Erfahrung im Umgang erlangt sie mit dieser, sodass der Rang steigt von E bis schließlich S. Dies ist wichtig, da stärkere Waffen oder Magie eine höhere Skill-Stufe haben und nur dann geführt werden können, wenn die vorausgesetzte Stufe erreicht ist. Einheiten erlangen Erfahrung durch Kämpfe oder wirken von unterstützender Magie, wobei es für die endgültige Ausschaltung eines Gegners mehr gibt als für deren Verletzung und mehr für stärkere Gegner als für schwächere. Das maximale Level ist 20, ab Level 10 gibt es die Möglichkeit in eine Fortgeschrittenere Klasse zu wechseln, so können Kavaliere zum Rittmeister aufsteigen, Ritter zum General usw. dadurch wird der Level zurück auf 1 gesetzt, und die Werte erhalten einen kleinen Boost und die Einheit kann erneut auf Level 20 steigen.

Am Beispiel von Kent der von der Kavalier Klasse zur Rittmeister Klasse wechselt mit einem Ritterwappen ist die Erhöhung der Werte gut zu erkennen.
Im Kampf selbst ist nicht nur das eigene Level entscheidend, sondern auch das Waffen-Dreieck. Schwerter sind gegen Äxte effektiv, Äxte gegen Lanzen und Lanzenwiederum gegen Schwerter. Dieses Stein-Schere-Papier Prinzip gilt in abgewandelter Form für alle Einheiten. So sind Schützen gegenfliegende Einheiten effektiv, Lichtmagie gegen Dunkle Magie, Dunkle Magie gegen Naturmagie und Naturmagie gegen Lichtmagie.

Selbst wenn ihr das Waffen-Dreieck einmal vergessen habt wird euch anhand von Pfeilen angezeigt welche Waffe im Vor- bzw. im Nachteil ist.
Im Verlauf des Spiels wird eure Gruppe immer weiterwachsen und es kommt der Moment, an dem ihr entscheiden müsst, wer noch aktiv in die Schlacht zieht und wer nicht. Auf normal dürft ihr dabei mehr Einheiten auswählen als auf schwer, womit wir beim Schwierigkeitsgrad wären, es gibt normal und schwer. Letzterer ist erst nach dem Durchspielen verfügbar. In diesem habendie Gegner höhere Werte, sind aggressiver und es kommen mitunter mehr Gegner, während ihr weniger Einheiten in die Schlacht führen dürft. Stirbt ein Charakter ist er für immer weg, außer imTutorial.
Zwischen den verschiedenen Charakteren gibt es auch Interaktionen, diese bestehen aus Gesprächen und haben die Stufen A, B und C. Der A Rang ist dabei die höchste Stufe. Diese Gespräche lassen sich führen wenn zwei Charakter über mehrere Runden auf angrenzenden Feldern stehen. Diese Gespräche dienen derVertiefung der Charaktere und können aufzeigen wie das Ende desjeweiligen Charakters verläuft.

Einmal geführte Support Gespräche können in der Galerie noch einmal angesehen werden.
Grafik und Musik
Die Grafik von Fire Emblem war für GBA-Verhältnissesehr gut, bedenkt man das es sich um eine Handheld Konsole handeltedie von der reinen Leistung stärkeren Einschränkungen unterlag alsz. B. ein PC oder eine Heimkonsole. Der Art Style der Charakterähnelt stark dem eines Anime. Eine Sprachausgabe gibt es nicht,sondern nur Textboxen und animierte Zwischensequenzen gibt esebenfalls nicht, die einzigen Charakter Animationen in Gesprächen sind die bewegenden Münder und die blinzelnden Augen. Dafür werden bestimmte Schlüsselmomente der Geschichte aber durch sehr kunstvolle Artworks dargestellt.
Musikalisch kann Fire Emblem 7 durch eine breite Anzahl an Tracks überzeugen, fast 100 verschiedene Musikstücke sind im Spiel verfügbar. Diese lassen sich nach dem ersten Durchspielen in einer Bibliothek separat anhören, wenn man sie einmal im Story Modus gehört hat. Neben demklassischen Main Theme dass in veränderten Versionen in allen Teilender Reihe verfügbar ist gibt es noch heitere Themes für fröhliche Momente in der Geschichte, aber auch melancholische und bedrückende Stücke für die traurigen Momente, die Kämpfe werden dabei von eherschnellen Stücken begleitet wobei es ein Theme für den Angriff als auch für den Verteidigungskampf gibt, Bosse und besondere Gegner haben spezielle Themes.
Mein Fazit
Fire Emblem 7 war fürmich der Einstieg in die Fire Emblem Serie, es bietet viele wichtige Elemente, die ich an Spielen mag: taktisch fordernde Missionen, eine Vielzahl interessante Charaktere, zu denen man mit der Zeit eine Bindung aufbaut, eine spannende Handlung und gute Antagonisten. Da die Dialoge nicht das Ausmaß eines Baldur’s Gate oder Mass Effects erreichen können auch Spieler, die nicht gerne viel Text lesen der Handlung ohne viel lesen folgen. Ein weiterer Pluspunkt für mich ist, man erfährt nach dem Spiel welches weitere Schicksal die Weggefährten hatten und ausgehend vom Support Gespräch Level, wermit wem eine Bindung eingegangen ist. Was ich hingegen schade finde,dass in der EU-Version die letzte Szene entfernt wurde, welche denBogen zu Teil 6 schlägt.
Für mich ist es nach Three Houses und Three Hopes der beste Teil der Reihe. Daher A+Rang für Fire Emblem 7.
Fire Emblem: The Blazing Sword
Systeme: GBA
Entwickler: Intelligent Systems
Publisher: Nintendo
Genre: Strategie-RPG, Taktik-RPG
Release: 16.07.2004 in Europa
Ähnliche Spiele: Fire Emblem Reihe, Rise Eterna
Gesamtwertung: 85%
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