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Spielemagazine on- und offline - bleibt die Qualität auf der Strecke?

Alexkannsingen

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9.546
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63
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Finkenwerder Süderdeich, Hamburg
Moin Leute!

Was meint Ihr dazu?
Waren die Spielemagazine zur Printmedienzeit besser als heute und kauft ihr noch eine der wenig verbliebenen Spiele Mags im Kiosk eurer Wahl oder habt ihr noch ein Mag digital oder als Printmedium abonniert?

Ich freue mich über eure Antworten.

:)
 
Meiner Meinung nach hat, nachdem viele Spielemagazine bzw. deren Verlage bankrott gegangen sind die Qualität leider stark nachgelassen.
Mir fehlt da meistens die Leidenschaft und Ausführlichkeit bei den Tests oder den Vorschauen für kommende Spiele.


Einige Links zum Thema:



 
Moin!

Bei mir ist es viele, viele Jahre her als ich das letzte Mal eine Videospielzeitschrift abonniert habe.
Die Maniac, heute MGames! gehörte dazu, eine lange Zeit hatte ich auch die N Zone abonniert.
Meistens habe ich die Zeitschriften (u.a. Video Games, Total 64, Game Pro u.v.a.m.) direkt im Laden gekauft.
Ich habe noch einige alte Zeitschriften und wenn man sich die Tests und Vorberichte anschaut stellt man fest das früher umfangreicher und mit mehr Leidenschaft getestet wurde.
Sicherlich spielte da auch ein gutes Betriebsklima in den jeweiligen Redaktionen eine Rolle.
Nach und nach verschwanden die meisten Spielezeitschriften aus dem Handel und zum Großen Teil gab es diese Magazine weder in Printform zu bestellen noch gab es eine Online Version.
Bei der Game Pro schaue ich online manchmal rein um von einem Spiel welches mich interessiert einen Vorbericht oder Test zu lesen.
Selten habe ich das Gefühl das der oder die Tester sich ausreichend Zeit zum testen genommen haben.
Vielleicht ist man bestrebt oder gezwungen vor der Konkurrenz den Test online zu haben.
Immer häufiger weiche ich auf YouTube Kanäle aus oder suche neue Seiten im Netz.
Vielleicht trauere ich den alten Zeiten auch zu sehr hinterher als unser Videospielhobby noch jung und aufregend war.
Hin und wieder finde ich bei der NTower einen guten Vorbericht zu Spielen aus der Nintendowelt.
Vielleicht kennt ihr ja gute Anlaufstellen für XBox oder Playstation Besitzer?


:)
 
Ich vermisse die Zeit der Spielezeitschriften.
Aber nicht nur der Spielezeitschriften, sondern auch der Angelzeitschriften.

Warum ich die vermisse, obwohl es noch welche gibt?
Man selbst geht ja auch mit der Zeit und irgendwann haben diese auch ihren Reiz für mich verloren.
Man liest es jetzt täglich und Punkt-aktuell im Netz und alles aus dem Netz ist eben das geworden, was einen direkt begleitet.

Damals war alles langsamer, weniger stressig. Irgendwie mochte ich das, obwohl ich es wie es heute ist, auch mag.
Früher habe ich so etwas gerne auf dem Scheißhaus gelesen. Und heute? Da hat man das Handy in der Hand, schaut seine Social Media Profile, WhatsApp Nachrichten oder irgendwelche Videos.

Ja... ich vermisse es. Zurück geht aber irgendwie auch nicht.

Ich bin allerdings froh, selbst für Fachzeitschriften im Bereich Angeln, Videospiele und Musik geschrieben zu haben.
 
Ich erinnere mich an den Amiga-Joker. Hab ich am Kiosk immer mitgenommen, wegen meines Amiga 500. Kann aber nicht genau sagen, ob ich die Hefte wirklich vermisse.
 
Ich bin allerdings froh, selbst für Fachzeitschriften im Bereich Angeln, Videospiele und Musik geschrieben zu haben.

Das war immer ein Traum von mir gewesen für eine Zeitung zu schreiben.
Nach dem Abi hatte es mit der Allgemeinen Zeitung in Mainz als Journalist oder Volontär nicht geklappt und nach dem Umzug nach Hamburg kamen die Kinder dazwischen.
Da hätte ich gerne für die Total 64, die Game Pro, die Maniac! oder N Zone geschrieben.
Inzwischen war ich aber bereits 23,24 Jahre jung und für eine „Lehre“ in diesem Business war neben meinem Bürojob bzw. später als Hausmann mit drei Kindern der Zug abgefahren.
So hat es nur für ein paar Lesertests oder Kundenbewertungen bei N Tower, etc. oder Amazon gereicht.

So ist das manchmal im Leben.
Macht nix.

:)
 
Welche (Online-)Spielemagazine lest ihr eigentlich noch so? Gibt es überhaupt noch Gute?

Die üblichen (Gamestar/pro, 4p etc.) finde ich einfach nur noch furchtbar und bin davon deshalb schon lange weg. Schlechte Texte, viel Clickbait, nur noch Videos, will meine Zielgruppe wohl nicht mehr ansprechen.
Ich lese eigentlich nur noch PC Gamer und Rock Paper Shotgun regelmäßig. Sind leider nur PC-bezogen, aber inzwischen erscheinen die meisten Spiele ja für alles.
 
Ich bin da schon lange weg. Mein Vertrauen in die war irgendwann bei null angelangt. Über neue Spiele informiere ich mich eher in Foren wie diesem hier. Aber sobald irgendeine Klitsche Geld für Spieletests will und sei es nur indem sie Werbung schalten, bin ich raus.
 
Die üblichen (Gamestar/pro, 4p etc.) finde ich einfach nur noch furchtbar und bin davon deshalb schon lange weg. Schlechte Texte, viel Clickbait, nur noch Videos, will meine Zielgruppe wohl nicht mehr ansprechen.
Ich lese eigentlich nur noch PC Gamer und Rock Paper Shotgun regelmäßig. Sind leider nur PC-bezogen, aber inzwischen erscheinen die meisten Spiele ja für alles.
Gamestar ist leider wirklich unerträglich geworden.

Immer wieder bekomme ich davon irgendwelche Sachen im Feed auf dem Handy angezeigt, die mich Clickbaitmäßig zum Klicken animiert haben.
Dann klicke ich drauf, nur um mich erneut zu ärgern, da es entweder Kostenpflicht geblockt oder qualitativer Müll ist, man nur einen Affiliate Link für ein nonsense Angebot bekommt, die nicht Ansatzweise interessant sind oder aber das ganze Geblinke, Werbung in den Weg schieben und anderes weggeklicke den Lesefluss unmöglich macht.

Wenn ich mir etwas proaktiv anschaue, dann Play3. Leider bei einigen Artikeln sehr Playstation lastig, obwohl eigentlich alle Plattformen besprochen werden, wodurch man oft das Gefühl bekommt, dass bestimmte Spiele Sony Exklusiv wären. Aber die kleine Macke, die hin und wieder kommt, kann man gut drüber hinweg sehen. Ansonsten gefällt es mir.

Den Rest bekomme ich tatsächlich nebenbei über Social Media, Feeds auf dem Handy oder sonstigen Vorschlägen auf YouTube und c.o. mit.
 
Welche (Online-)Spielemagazine lest ihr eigentlich noch so? Gibt es überhaupt noch Gute?

Die üblichen (Gamestar/pro, 4p etc.) finde ich einfach nur noch furchtbar und bin davon deshalb schon lange weg. Schlechte Texte, viel Clickbait, nur noch Videos, will meine Zielgruppe wohl nicht mehr ansprechen.
Ich lese eigentlich nur noch PC Gamer und Rock Paper Shotgun regelmäßig. Sind leider nur PC-bezogen, aber inzwischen erscheinen die meisten Spiele ja für alles.
Da kann ich auch mit fast nichts mehr was anfangen. Die bekommen das Spiel vor Release gestellt (klar, das war schon immer so, macht zunächst auch Sinn), aber dann kommen da oft noch Affiliate-Links für das Spiel bei diversen Shops dazu, und das ist doch schon die erste "Red Flag", weil hier ein offensichtlicher Interessenkonflikt besteht. Entweder schreibe ich eine möglichst objektive/neutrale Kritik zu einem Spiel, oder ich stelle das Spiel möglichst positiv dar, um eben möglichst oft die paar Prozente durch die Verlinkungen abzubekommen.

Ich habe auch keine große Publikation gesehen, die mal wirklich die Eier hatte, auf so Undinge wie manipulative Glücksspielmechaniken, Mikrotransaktionen, Pay-to-Win, zum Launch komplett verbuggte Spiele, oder (Ubisoft!) sowas wie NFTs in Spielen etc. einzugehen. Wenn überhaupt wird darauf kurz hingewiesen, aber zu großen Abzügen in der Bewertung führt das nicht.

Demnach...im Prinzip kaufe ich nach mehr oder weniger persönlichen Empfehlungen, oder warte auf einen Sale, wenn mich ein Spiel interessiert, ich mir aber nicht sicher bin. Oder kaufe es und teste es kurz und wenn es nicht gefällt oder grobe Fehler aufweist, kann ich es innerhalb von 14 Tagen bzw. 2 Stunden Spielzeit problemlos zurückerstatten lassen.

Das einzige was ich mir manchmal noch anschaue sind die Tech Reviews von Digital Foundry, wo Grafik, Performance, Techniken und Co. durchgesprochen wird. Aber auch da habe ich immer mehr das Gefühl, dass sich da immer mehr Halbwissen (schlechte Recherche, falsche Aussagen) und starke Subjektivität einschleicht (etwas Subjektivität gibt es natürlich immer).
 
Gerade in letzter Zeit ist mir das ganze nur noch recht negativ aufgefallen, die Firmen sind leider mittlerweile zu viel vom Sponsoring der Herausgeber abhängig.

Das breitet sich jetzt aber auch bei den Youtubern aus, die lassen sich auf breiter Front sozusagen einkaufen mit Besuchen bei Events und sogar bezahlte Reisen ins Ausland. Wahrscheinlich werden so manche mittlerweile auch noch mit anderen Extras oder sogar Geld gesponsert.
 
Die Interessenskonflikte fand ich auch schon immer etwas problematisch. Auf der einen Seite erwartet man möglichst neutrale Bewertungen, gleichzeitig sind sie aber davon abhängig in der Gunst der Publisher zu bleiben, um etwa Testmuster zu bekommen.

Aber ganz davon abgesehen hat die Qualität der Inhalte auch einfach nachgelassen. Wahrscheinlich müssen sie zusehen, wo sie ihre neuen Zielgruppen finden, mit dem Untergang von Print und der steigenden Konkurrenz durch Twitch und Co. Aber wenn man nur noch die Generation Tiktok anspricht, verliert man eben die alten Stammleser.
 
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