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Valve hat am 12. November neben der Steam Machine und dem Steam Controller auch das Steam Frame angekündigt. Hierbei handelt es sich um ein Virtual Reality Headset, was sowohl für die Verwendung mit einem Steam-Gerät (PC, Steam Deck, Steam Machine) als auch für die alleinstehende Verwendung gedacht ist.

Die Innovation hierbei ist etwas, was Valve "Foveated Streaming" nennt - eine Technologie, die den Videostream, der vom Steam-Gerät an das Headset gesendet wird so optimiert, dass ein Großteil der Bitrate dafür verwendet wird, auf das der Spieler seine Augen fokussiert. "Foveated Rendering" ist nichts neues und wird von vielen Headsets wie der Meta Quest Pro oder Apple Vision Pro eingesetzt, um Leistung für weniger relevante Stellen im Bild einsparen zu können, was mehr Leistung für den im Fokus befindlichen Teil der Spielszene übrig lässt. Das Problem ist allerdings, dass das jeweilige Spiel das auch unterstützen muss.
Bei "Foveated Streaming" hingegen übernimmt natürlich der Grafikprozessor im Steam-Gerät das Rendering und da solche Hardware in der Regel deutlich leistungsstärker ist als ein Headset im Standalone-Modus, wird hierbei ganz normal die gesamte Szene gerendert. Um aber in hoher Qualität bei niedriger Latenz das Videosignal an das Headset zu senden, gibt das Headset Informationen über den Fokus des Spielers an das Steam-Gerät weiter, was daraufhin den Videostream entsprechend anpasst. Laut einigen Ersteindrücken resultiert das in deutlich besserer Bildqualität im Vergleich zu anderen kabellosen Headsets.
Was auch zu einer soliden kabellosen Verbindung beitragen dürfte ist der dedizierte Wireless-Empfänger, der an das Steam-Gerät angeschlossen wird. Dieser verwendet als Protokoll 6 GHz Wi-Fi. Das Steam Frame selbst hat zwei Wi-Fi-Antennen, eine für die reguläre Netzwerkverbindung und eine dediziert für die Verbindung zum Wireless-Empfänger. Das soll Störungen und Latenzvariationen minimieren.
Einen AR- bzw. Passthrough-Modus (d.h. man kann durch das Headset die reale Umgebung sehen) hat das Steam Frame zwar, allerdings ist das Bild nur schwarz-weiß. Die Kameras sind hauptsächlich für das Tracking der Controller gedacht.

Funktionsüberblick
In Verbindung mit einem Steam-Gerät
Das Gerät lässt sich über einen dedizierten Empfänger mit einem Steam-Gerät verbinden, um zusammen mit diesem Spiele in VR zu spielen. Dabei werden sowohl VR-Spiele als auch herkömmliche Spiele unterstützt (die dann in einer Art virtuellem Raum auf einem virtuellen Bildschirm abgespielt werden).Die Innovation hierbei ist etwas, was Valve "Foveated Streaming" nennt - eine Technologie, die den Videostream, der vom Steam-Gerät an das Headset gesendet wird so optimiert, dass ein Großteil der Bitrate dafür verwendet wird, auf das der Spieler seine Augen fokussiert. "Foveated Rendering" ist nichts neues und wird von vielen Headsets wie der Meta Quest Pro oder Apple Vision Pro eingesetzt, um Leistung für weniger relevante Stellen im Bild einsparen zu können, was mehr Leistung für den im Fokus befindlichen Teil der Spielszene übrig lässt. Das Problem ist allerdings, dass das jeweilige Spiel das auch unterstützen muss.
Bei "Foveated Streaming" hingegen übernimmt natürlich der Grafikprozessor im Steam-Gerät das Rendering und da solche Hardware in der Regel deutlich leistungsstärker ist als ein Headset im Standalone-Modus, wird hierbei ganz normal die gesamte Szene gerendert. Um aber in hoher Qualität bei niedriger Latenz das Videosignal an das Headset zu senden, gibt das Headset Informationen über den Fokus des Spielers an das Steam-Gerät weiter, was daraufhin den Videostream entsprechend anpasst. Laut einigen Ersteindrücken resultiert das in deutlich besserer Bildqualität im Vergleich zu anderen kabellosen Headsets.
Was auch zu einer soliden kabellosen Verbindung beitragen dürfte ist der dedizierte Wireless-Empfänger, der an das Steam-Gerät angeschlossen wird. Dieser verwendet als Protokoll 6 GHz Wi-Fi. Das Steam Frame selbst hat zwei Wi-Fi-Antennen, eine für die reguläre Netzwerkverbindung und eine dediziert für die Verbindung zum Wireless-Empfänger. Das soll Störungen und Latenzvariationen minimieren.
Standalone-Modus
Darüber hinaus verfügt das Steam Frame über einen Standalone-Modus, mit dem das Gerät ohne Verbindung zu einem Steam-Gerät verwendet werden kann. Auf dem Headset läuft wohl ein vollwertiges SteamOS inklusive Desktop-Modus und es soll ähnlich wie bereits für das Steam Deck ein Verifizierungsprogramm geben, bei dem Spiele darauf geprüft werden, ob sie gut auf dem Headset laufen. Es scheint aber grundsätzlich die Möglichkeit zu geben, jedes Steam-Spiel (und dank Desktop-Modus auch Spiele und Software aus anderen Quellen) zu starten. Da das Headset auf einen ARM-Prozessor von Qualcomm setzt, wird FEX verwendet, um Binärcode von x86_64 nach ARM zu übersetzen. In Kombination mit Proton sollten so viele Spiele zumindest lauffähig sein - wie gut sie dann auf einem Smartphone-Chip laufen, muss sich je nach Spiel natürlich erst zeigen.Controller und Umgebung
Die Controller bieten eine vollwertige Tastenbelegung (Standard "Xbox" Tasten) und können wie bei VR-Controllern üblich Bewegungen im Raum und um alle Achsen erfassen. Pro Controller wird eine AA-Batterie benötigt, die für 40 Stunden Laufzeit gut sein soll.Einen AR- bzw. Passthrough-Modus (d.h. man kann durch das Headset die reale Umgebung sehen) hat das Steam Frame zwar, allerdings ist das Bild nur schwarz-weiß. Die Kameras sind hauptsächlich für das Tracking der Controller gedacht.
Technische Daten
- Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 ARM SoC
- 16 GB LPDDR5X RAM
- 256 GB oder 1 TB UFS-Speicher
- 21,6 Wh Akku, aufladbar über USB-C mit bis zu 45 Watt
- Wi-Fi 7, Bluetooth 5.3
- 440g Gewicht, davon sind 185g das eigentliche Gerät und 245g das Kopfband inkl. gepolstertem Akku auf der Rückseite, was das Gewicht über den Kopf ausbalanciert
- Displays mit 2160x2160 Pixeln pro Auge, 72-144 Hz (variabel), LCD
Verfügbarkeit
Das Steam Frame soll ab Anfang 2026 erhältlich sein, ein genaues Datum sowie ein Preis wurden noch nicht genannt. Weitere Informationen zum Steam Frame gibt es auf der offiziellen Webseite.
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