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Steam Machine (2026) - Valve's eigener Kraftwürfel als Konsole oder als PC

Ich hoffe man kann das Teil jetzt bald mal bestellen. Bin mittlerweile doch ziemlich scharf drauf. Nur zu teuer darf sie nicht werden. Ich weiß nicht, ob ich mehr als 700-800 Euro wirklich ausgeben möchte. Als so eine Art Emulationstation wäre das Ding wohl aber schon ziemlich geil. :unsure:
Es wurden ja in letzter Zeit immer mal wieder Containerladungen von Valve mit Inhalt "Game Console" gemeldet. Das könnten auch neue Steam Decks, die ja auch seit einer Weile ausverkauft sind - oder auch Steam Frames - aber vermutet wird, dass es sich hierbei um Steam Machines handelt.

Beim Preis würde ich mir allerdings keine Große Hoffnung machen. Geplant war es sicher, zumindest das Einstiegsmodell mit 512 GB zu einem attraktiven Preis anzubieten, aber in Zeiten, wo alleine die 16 GB Arbeitsspeicher schon Richtung 250,-€ kosten - eine Komponente, die zur Zeit der Ankündigung der Steam Machine nicht mal 50,-€ gekostet hat. SSD-Speicher kostet auch mindestens das doppelte. Dazu kommt der Grafikspeicher und generell wurden auch viele andere Komponenten teurer, wenngleich auch nicht im gleichen Ausmaß wie Speicher.

Jetzt wo Sony vor ein paar Monaten den Preis der PS5 signifikant angehoben hat und selbst Apple mittlerweile einige Konfigurationen ihrer Rechner nicht mehr anbietet, weil es wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht, habe ich wenig Hoffnung, dass Valve - was im Hardwaregeschäft im Vergleich zu Sony und vor allem Apple nur ein sehr kleiner Mitspieler ist - da Chancen hat, preiswert an Komponenten zu kommen.

Schön ist, dass Valve an der Grafikspeicher-Verwaltung im Linux-Kernel entwickelt hat, um Spiele an den Grafikspeicher zu "pinnen", sodass Hintergrundprogramme ausgelagert werden, wenn ein Spiel mehr Grafikspeicher benötigt. Das heißt die Sorge mit den 8 GB VRAM in der Steam Machine teile ich jetzt eigentlich nicht mehr, und wer eine Grafikkarte mit 8 GB oder weniger hat, sollte unbedingt bald mal Linux ausprobieren, die Unterschiede sind teilweise extrem:

Wer eine Grafikkarte mit mehr als 8 GB VRAM hat, sollte natürlich auch Linux ausprobieren :D.
 
Es wurden ja in letzter Zeit immer mal wieder Containerladungen von Valve mit Inhalt "Game Console" gemeldet. Das könnten auch neue Steam Decks, die ja auch seit einer Weile ausverkauft sind - oder auch Steam Frames - aber vermutet wird, dass es sich hierbei um Steam Machines handelt.
Vermutlich waren es die Steam Decks, die ja aktuell wieder verfügbar sind, dessen Preis aber eben auch gravierend gestiegen ist.

Daher vermute ich auch sehr hohe Preise bei den Machines. Wie du ja schon gut erklärt hast bezüglich dem Preis, ist die Preiserhöhung der Steam Decks das nächste feste Signal für einen hohen Preis.
 
Die Steam Machine dürfte demnach nun wohl (deutlich?) über 1000 Euro kosten!? Sorry Valve, aber da klinke ich mich dann aus. :whistle:(n)
 
Die Steam Machine dürfte demnach nun wohl (deutlich?) über 1000 Euro kosten!? Sorry Valve, aber da klinke ich mich dann aus. :whistle:(n)

Die Zeiten wo Unterhaltungselektronik gute relativ gleichbleibende Preise hatte mit immer besserer Technik sind wohl auch vorbei. Sony will ja wohl
auch wegen der steigenden Hardware Preise eben lieber PS+ erhöhen als alle Kosten auf die neuen Konsolen drauf zu packen.
 
Ich bin jetzt auf der Suche nach einer Alternative für die Steam Machine. Irgend so ein Mini PC für ca. 500 Euro. Hochglanz-Spiele müssen darauf nicht laufen. Eher Indies und Emulatoren. Jemand einen Tipp für mich? :unsure:
 
Ich bin jetzt auf der Suche nach einer Alternative für die Steam Machine. Irgend so ein Mini PC für ca. 500 Euro. Hochglanz-Spiele müssen darauf nicht laufen. Eher Indies und Emulatoren. Jemand einen Tipp für mich? :unsure:
In dem Preisbereich bekommst du mit brauchbarer Ausstattung heutzutage eigentlich nur noch Restbestände, die vor der RAM-Krise eingekauft wurden. "Alternative zur Steam Machine" würde ich mangels dedizierter Grafikeinheit nicht sagen, aber man findet ab und zu Mini-PCs mit Chips, die in ähnlicher Form in PC-Handhelds verbaut werden/wurden. Genauer würde ich nach einem SoC mit bspw. der Radeon 780M schauen, sprich Ryzen 7840U, 8845HS und einige andere. Die 780M iGPU ist auch im Z1 Extreme verbaut, ein SoC, der in vielen Handhelds der letzten Jahre Platz findet.

Ansonsten bzw. selbst dann ist es mit 500,-€ schwierig. Auf dem Gebrauchtmarkt schauen, oder falls du PC-Teile hast nur das nötigste ergänzen. Oder eben etwas mehr ausgeben, dann kommen auch die aktuellen Intel Chips infrage, die in Sachen iGPU-Leistung an AMD - die bei ihren iGPUs seit mehreren Generationen auf RDNA 3(.5) verweilen - vorbeigezogen sind. In den Preisbereichen käme dann auch ein Mac mini M4 infrage - auch sehr leistungsstarke iGPU und viele Emulatoren gibt es auch für den Mac.

So oder so: ohne dedizierte Grafikeinheit kommst du in Sachen Emulation zwar bis zur PS360-Ära (und auch Wii U + Switch), allerdings wird es da beim Erhöhen der Rendering-Auflösung Richtung 4K sehr schnell eng.

Finanziell ist es in der aktuellen Phase (die wahrscheinlich noch mindestens ein Jahr anhalten wird, eher deutlich länger) aber wenig sinnvoll, sich so etwas überhaupt zuzulegen. Außer es geht dir wirklich um Retro-Konsolen bis zur PS1/N64-Generation, die kannst du auch mit einem Raspberry Pi oder entsprechenden Alternativen emulieren - die Boards bleiben in kleineren RAM-Ausbaustufen deutlich bezahlbarer.
 
Vermutlich waren es die Steam Decks, die ja aktuell wieder verfügbar sind, dessen Preis aber eben auch gravierend gestiegen ist.

Daher vermute ich auch sehr hohe Preise bei den Machines. Wie du ja schon gut erklärt hast bezüglich dem Preis, ist die Preiserhöhung der Steam Decks das nächste feste Signal für einen hohen Preis.
Jap, günstiger als das Steam Deck wird die Steam Machine sicher nicht. Nehmen wir das Modell OLED 512 GB, hat es eine Preissteigerung von 549,-€ auf 779,-€ erfahren, was knapp 42% sind. Selbst wenn wir also davon ausgehen, dass Valve mal bspw. 649,-€ für die Steam Machine angepeilt hatte, wäre das jetzt mit ~40% Preissteigerung schon über 900,-€. Da in der Steam Machine sogar 16 GB RAM + 8 GB VRAM verbaut sind, könnte die Steigerung noch krasser ausfallen. 999,-€ fände ich also gar nicht mal unrealistisch - und das für das 512 GB Basismodell.

Ist doch wirklich beschissen. Ich wollte sowieso keine Steam Machine kaufen, weil ich selbst bereits schnellere Hardware am Fernseher hängen habe. Aber trotzdem habe ich mich sehr auf die Steam Machine gefreut.

Allgemein kann ich mich kaum noch für neue Hardware begeistern, und ich habe das Gefühl, dass das immer mehr Leuten so geht. Was unter anderem so schön an Gaming war, war, dass es finanziell im Vergleich zu vielen anderen Hobbies sehr zugänglich war. Ein paar Jahre nach Release gab es Konsolen bei Deals regelmäßig für die Hälfte des Launch-Preises, eine "PS3 Slim" oder "PS4 Slim" ist im Vergleich zum ursprünglichen Modell deutlich günstiger geworden; auf PC-Seite gab es preiswerte Komponenten im Einsteigerbereich, die trotzdem gut was getaugt haben. Wie viele Leute die ich kenne hatten sich am Anfang der PS4-Ära für um die 100,-€ eine Nvidia GTX 750 Ti geholt, mit der man quasi alles spielen konnte?

Jetzt reden wir von preiswert erhofften PC-ähnlichen Systemen (Steam Machine) im 4-stelligen Preisbereich, die PlayStation 6 wird wohl auch mindestens so viel wie die PS5 Pro kosten, was Microsoft mit der Xbox machen wird wissen die vielleicht nicht mal selbst und selbst Nintendo hat schon die Preise der Switch 2 erhöht - die mit bewusst bereits zu Launch veralteter Hardware eigentlich besonders preiswert sein sollte. AAA-Spiele werden immer teurer, Online-Abonnements auf Konsolen werden in der Basisversion teurer und "obendrauf" werden weitere Varianten gepackt und "besitzen" soll man auch immer weniger: immer mehr Streaming; Games-as-a-Service; Abos mit Spielen mit zeitlich begrenztem Zugang; Spielmodule, wo statt das Spiel nur noch ein Lizenzschlüssel drauf ist; und vieles mehr.

Zum Glück gibt es nach wie vor gute Spiele und ich bin vorerst mit Hardware eingedeckt, aber wenn das langfristig so weitergeht, brauche ich ein neues Hobby. Leider wird man sein Hobby mit immer weniger Leuten teilen können, weil viele Gamer das eben nicht als "Haupt-Hobby" haben und sich das dann irgendwann nicht mehr leisten wollen - oder gar nicht können. Ist doch Mist!
 
In dem Preisbereich bekommst du mit brauchbarer Ausstattung heutzutage eigentlich nur noch Restbestände, die vor der RAM-Krise eingekauft wurden. "Alternative zur Steam Machine" würde ich mangels dedizierter Grafikeinheit nicht sagen, aber man findet ab und zu Mini-PCs mit Chips, die in ähnlicher Form in PC-Handhelds verbaut werden/wurden. Genauer würde ich nach einem SoC mit bspw. der Radeon 780M schauen, sprich Ryzen 7840U, 8845HS und einige andere. Die 780M iGPU ist auch im Z1 Extreme verbaut, ein SoC, der in vielen Handhelds der letzten Jahre Platz findet.

Ansonsten bzw. selbst dann ist es mit 500,-€ schwierig. Auf dem Gebrauchtmarkt schauen, oder falls du PC-Teile hast nur das nötigste ergänzen. Oder eben etwas mehr ausgeben, dann kommen auch die aktuellen Intel Chips infrage, die in Sachen iGPU-Leistung an AMD - die bei ihren iGPUs seit mehreren Generationen auf RDNA 3(.5) verweilen - vorbeigezogen sind. In den Preisbereichen käme dann auch ein Mac mini M4 infrage - auch sehr leistungsstarke iGPU und viele Emulatoren gibt es auch für den Mac.

So oder so: ohne dedizierte Grafikeinheit kommst du in Sachen Emulation zwar bis zur PS360-Ära (und auch Wii U + Switch), allerdings wird es da beim Erhöhen der Rendering-Auflösung Richtung 4K sehr schnell eng.

Finanziell ist es in der aktuellen Phase (die wahrscheinlich noch mindestens ein Jahr anhalten wird, eher deutlich länger) aber wenig sinnvoll, sich so etwas überhaupt zuzulegen. Außer es geht dir wirklich um Retro-Konsolen bis zur PS1/N64-Generation, die kannst du auch mit einem Raspberry Pi oder entsprechenden Alternativen emulieren - die Boards bleiben in kleineren RAM-Ausbaustufen deutlich bezahlbarer.

Ich habe mir tatsächlich gerade einen Mini PC bestellt und zwar diesen hier:

https://www.ebay.de/itm/38943214328...77&osub=-1~1&crd=20260530004627&segname=11401

spätestens am Mittwoch soll er eintreffen und ich bin entsprechend sehr gespannt. Gaming steht hier natürlich nicht im Vordergrund, sondern eher der kleine PC für den Hausgebrauch, mit dem man auch mal ein Spiel spielt. Ich werde auch gleich Windows durch Linux Mint ersetzen. Nun hoffe ich natürlich, dass er hält was ich mir davon verspreche. :unsure::whistle:
 
AAA-Spiele werden immer teurer, Online-Abonnements auf Konsolen werden in der Basisversion teurer und "obendrauf" werden weitere Varianten gepackt und "besitzen" soll man auch immer weniger: immer mehr Streaming; Games-as-a-Service; Abos mit Spielen mit zeitlich begrenztem Zugang; Spielmodule, wo statt das Spiel nur noch ein Lizenzschlüssel drauf ist; und vieles mehr.
Das wird natürlich nicht gut gehen, weshalb ich mir sicher bin, dass die Branche da einlenken wird, weil sie dieselben Sorgen haben.

Vor allem der AAA-Spiele Part wird sich verändern und mehr Fokus auf AA-Games legen, anstatt in AAAA zu gehen, wie Ubisoft es einst meinte.
Sony hat aktuell sehr daran zu knabbern, dass dies ganzen AAA-Titel auf einmal 5-7 Jahre dauern (und dadurch unlängst mehr kosten) anstatt 2-3 Jahre. Denn dadurch dauern die Games nicht nur viel länger, sondern man verpasst eben auch den Anschluss im Bezug auf dem, was angesagt ist. Nicht umsonst hat Sony, nachdem die alles auf Live-Service Games gesetzt haben, fast alles in den Boden gestampft und stehen aktuell mit kaum noch exklusiven Spielen da, auf die man sich freuen kann. Und die sind mit Abstand der Marktführer. Anderen geht es da ähnlich, wie die Embracer Group.

Und was passiert stattdessen?
Es werden jetzt schnell zum einen Remaster bekannter Marken veröffentlicht oder aber Indie Games mit bekannten Namen geschaffen, um Geld flüssig zu machen aber auch, um weiterhin irgendwo etwas auf der Release-Liste stehen zu haben und die Namen aktuell zu halten. Siehe God of War: Sons of Spara oder Legacy of Kain: Ascendance.

Ich glaube die Gaming-Branche wird einen größeren Schritt zurück in Richtung AA-Games bis Indie-Games gehen. Ganz gleich, ob mit oder ohne die Großen.
Sandfall Interactive mit Clair Obscur: Expedition 33 hat vermutlich viel mehr bewirkt als nur ein großartiges Game mit kleinen Studio und Budget zu schaffen. Ich vermute, die haben allen einen Weg (zurück) gezeigt, den viele zu Teilen auch gehen könnten und müssten.

Selbstverständlich wird es weiterhin die großen AAA-Games geben. Aber die alleine sind ein zu großes Risiko, weshalb auch andere Spiele wieder her müssen.
Ubisoft war damals schon diesen Weg gegangen, in dem man eine Sparte für Indie Games hatte und so Perlen wie Child of Light oder Valiant Hearts geschaffen hat. Microsoft hatte einem Ori and the blind Forest Geld und viel Spielraum gegeben.
Das alles ist bei den Großen weniger geworden oder teilweise ganz verschwunden. Und ich schätze, dass wird zurück kommen.
 
In dem Preisbereich bekommst du mit brauchbarer Ausstattung heutzutage eigentlich nur noch Restbestände, die vor der RAM-Krise eingekauft wurden. "Alternative zur Steam Machine" würde ich mangels dedizierter Grafikeinheit nicht sagen, aber man findet ab und zu Mini-PCs mit Chips, die in ähnlicher Form in PC-Handhelds verbaut werden/wurden. Genauer würde ich nach einem SoC mit bspw. der Radeon 780M schauen, sprich Ryzen 7840U, 8845HS und einige andere. Die 780M iGPU ist auch im Z1 Extreme verbaut, ein SoC, der in vielen Handhelds der letzten Jahre Platz findet.

Ansonsten bzw. selbst dann ist es mit 500,-€ schwierig. Auf dem Gebrauchtmarkt schauen, oder falls du PC-Teile hast nur das nötigste ergänzen. Oder eben etwas mehr ausgeben, dann kommen auch die aktuellen Intel Chips infrage, die in Sachen iGPU-Leistung an AMD - die bei ihren iGPUs seit mehreren Generationen auf RDNA 3(.5) verweilen - vorbeigezogen sind. In den Preisbereichen käme dann auch ein Mac mini M4 infrage - auch sehr leistungsstarke iGPU und viele Emulatoren gibt es auch für den Mac.

So oder so: ohne dedizierte Grafikeinheit kommst du in Sachen Emulation zwar bis zur PS360-Ära (und auch Wii U + Switch), allerdings wird es da beim Erhöhen der Rendering-Auflösung Richtung 4K sehr schnell eng.
An einen Mac mini habe ich übrigens auch schon gedacht. Wobei ich dann allerdings wieder einen Teil des Preises nur für den Namen zahle. Außerdem mag ich Linux und die damit verbundenen Freiheiten mittlerweile zu sehr, um nochmals das Betriebssystem wechseln zu wollen, wo ich mich dann erneut umstellen müsste. Die einzigen Sorgen die ich mir bezüglich meines neuen Mini-PCs mache sind die, dass die Qualität nicht so gut sein könnte. Bezüglich der Leistung bin ich da allerdings nachsichtig. Wie gesagt, einen leistungsstarken Gaming-PC habe ich ja bereits.
 
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